Dienstag, 8. Oktober 2013

-Teil 18: Julia-

Hatte ich wirklich richtig gehört? Julian wollte mit mir tatsächlich zu dem Ball gehen? Mein Herz schlug wie verrückt. Überglücklich und erleichtert zugleich. „Danke“, sagte ich nur. Mehr brachte ich nicht heraus. Ich hatte wirklich gedacht, dass er schon eine Verabredung für den Ball gehabt hätte. Überglücklich nahm ich seine Hand und drückte sie fest.
„Ich liebe dich über alles, mein Schatz!“, sagte ich zu Julian und küsste ihn so intensiv es ging. Dieser erwiderte meinen Kuss und wir vergasen mal wieder die Zeit. Ich weiß nicht, wie lange wir jetzt draußen vor dem Laden gestanden hatten, aber es waren mindestens 30 Minuten gewesen, denn der Laden schloss jetzt. Auf einmal fing mein Bauch laut a zu knurren.
„Hast du Hunger, Julia?“, fragte mich mein Freund.
„Ja, schon ein bisschen“, erwiderte ich. „Können wir etwas essen gehen?“, fragte ich ihn.
„Sicher“, sagte er. „Worauf hast du Lust?“
„Ich hätte voll Lust auf was von unserem neuen Chinesen. Lina hat mir erzählt, dass das Essen da total gut sein soll“, schlug ich vor und mein Freund stimmte mir zu. 

Als wir fertig mit essen waren, verabschiedeten wir uns voneinander und wir gingen getrennt nach Hause. Da fiel mir plötzlich ein, dass Alex noch bei Lina war. Da ich sehr neugierig war, was mit den beiden jetzt war, beschloss ich, nochmal bei meiner Freundin vorbeizuschauen. Und somit machte ich mich auf den Weg zu Lina. Als ich bei Lina angekommen war, klingelte ich an ihrer Haustür und wartete, bis mir jemand die Tür öffnete. Einige Minuten später öffnete mir Lina lächelnd die Tür.
„Hey, Süße“, sagte ich. „Kann ich reinkommen?“
„Klar“, sagte sie und nahm mir meine Jacke ab. „Lass uns in mein Zimmer gehen okay?“
„Gerne“, erwiderte ich. Gemeinsam gingen wir in ihr Zimmer und ich musste lächeln, als ich wahrnahm, wer da auf dem Bett meiner Freundin saß.

„Hey“, hörte ich Alex sagen.
„Hey“, sagte ich. „Na wie geht’s euch 2?“
„Bestens und dir?“, sagten Alex und meine beste Freundin wie aus einem Munde.
„Wie läuft’s mit Julian?“, fragte mich Alex.
„Es ist einfach perfekt“, sagte ich. Mehr konnte ich dazu einfach nicht sagen.
„Das ist doch schön“, sagte Alex und Julia legte ihren Kopf auf seine Brust, woraufhin er seinen Arm um sie legte. 
„Habt ihr Lust, heute nochmal ins Schwimmbad zu gehen?“, fragte ich meine Freundin und Alex. „Ich wollte meinem Freund eigentlich vorschlagen, dass wir zu zweit gehen aber zu viert ist es ja eigentlich viel cooler.“
„Klar. Warum nicht?“, sagte Lina und zwinkerte mir zu.
„Okay, dann sage ich Julian Bescheid und wir holen euch dann so in 2 Stunden ab. Okay?“
„Einverstanden, sagte Alex und verwebte seine Finger mit den Fingern Linas.

Hastig ging ich nach Hause und packte ich meine Tasche und wenig später  klingelte es dann auch schon an der Tür. 
Als ich die Tür öffnete, stand mein wunderschöner Freund vor mir. Er trug ein weißes Achselshirt und seine blaue Schwimmhose. Er sah einfach perfekt aus.
„Hi“, sagte ich und begrüßte ihn mit einem Kuss.
„Hey, meine Süße. „Bist du fertig?“
„Ich wollte eigentlich noch meinen Bikini zurechtlegen und ihn schon drunter ziehen“, sagte ich. „Willst du mit hoch kommen und mit mir einen aussuchen?“
„Gerne“, erwiderte er, nahm meine Hand und zog mich in mein Zimmer. Als er meinen Schrank öffnete, fiel ihm sofort mein beiger Bikini mit den Paietten in die Hände.  
„Ich bin dafür, dass du den anziehst“, sagte mein Freund und reichte ihn mir.
„Alles klar“, sagte ich und zog meinen Bikini an. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg, um meine beste Freundin und ihren Freund abzuholen.
Als wir angekommen waren, warteten Lina und Alex bereits auf uns. 
„Hey, ihr beiden“, sagte ich und umarmte meine beste Freundin und schließlich auch Alex.
„Bevor wir gehen, wollten wir euch gerne noch etwas sagen..“, fing Alex an und nahm Lina’s Hand. Julian und ich schauten uns an und lächelten. Denn wir hatten immer schon das Gefühl gehabt, dass Lina und Alex mehr füreinander empfunden hatten, als Freundschaft. „Wir freuen uns so sehr für euch“, sagte ich und mein Freund stimmte  mir lächelnd zu.
„Wollen wir los?“, fragte ich.
„Klar“, sagten Lina und Alex wie aus einem Munde. Alex nahm vorsichtig Lina’s Hand und ich die meines Freundes und so schlenderten wir los zum Schwimmbad. 


Als wir angekommen waren, warteten Lina und Alex bereits auf uns.
„Hey, ihr beiden“, sagte ich und umarmte meine beste Freundin und schließlich auch Alex.
„Bevor wir gehen, wollten wir euch gerne noch etwas sagen..“, fing Alex an und nahm Lina’s Hand. Julian und ich schauten uns an und lächelten. Denn wir hatten immer schon das Gefühl gehabt, dass Lina und Alex mehr füreinander empfunden hatten, als Freundschaft. „Wir freuen uns so sehr für euch“, sagte ich und mein Freund stimmte  mir lächelnd zu.
„Wollen wir los?“, fragte ich.
„Klar“, sagten Lina und Alex wie aus einem Munde. Alex nahm vorsichtig Lina’s Hand und ich die meines Freundes und so schlenderten wir los zum Schwimmbad.
Als wir angekommen waren, bezahlten wir den Eintritt und gingen alle 4 glücklich in’s Schwimmbad und suchten uns einen schönen Platz auf der Wiese, an dem wir uns gemütlich hinlegen konnten. Wir spannten die Decke aus und mein Freund legte sich auf die Decke und signalisierte mir mit einer Handbewegung, dass ich mich zu ihm legen sollte. Das tat ich sofort, lächelnd legte ich mich zu ihm und kuschelte mich an seinen warmen, muskulösen Körper. Ich kann garnicht beschreiben, wie viel Sicherheit mir dieser Junge gibt und wie geborgen ich mich bei ihm fühle.
„Schatz?“, fragte er mich auf einmal. Da ich gerade dabei gewesen war, einzuschlafen, schreckte ich auf.
„Alles okay?“, fragte er mich verwirrt und strich mir mit seiner Hand eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Klar, ich habe mich eben nur etwas erschreckt, weil ich gerade in Gedanken war. Alles ist gut“, versicherte ich ihm.
„An was hast du denn genau gedacht?“, fragte er mich und schaute mir tief in die Augen. 

Sonntag, 6. Oktober 2013

Teil 17: -Julian-

Kurze Zeit später war ich damit fertig, das Essen vorzubereiten und brachte es hoch in mein Zimmer. Meine wunderschöne Freundin war immer noch in meinem Bett und als sie mich sah, stand sie auf, um mir das Tablett abzunehmen. Doch ich gab ihr zu verstehen, dass ich das auch alleine schaffen würde. Ich wollte sie heute einfach nur mal verwöhnen. Ich hatte ihr extra ihr Lieblingsessen gemacht- Nutellatoast, Schoko Pops und Kakao. „Danke, mein Schatz“, sagte sie und nahm mir das Tablett aus den Händen. „Das sieht echt total lecker aus. Woher weißt du, was mein Lieblingsessen ist?“, fragte sie mich erstaunt. Doch ich lächelte sie einfach nur an. „Lass es dir schmecken“, sagte ich liebevoll und begann, meine Freundin mit den Schoko-Pops zu füttern. Sie lehnte sich vorsichtig an mich und ließ es sich schmecken. 
„Schmeckts dir gut?“, fragte ich sie.
„Perfekt, danke Schatz“, sagte sie überglücklich.
„Wollen wir uns heute eigentlich noch einen schönen Tag machen?“, fragte ich sie.
„Gerne. An was hättest du denn gedacht, was wir machen könnten?“; fragte sie mich.
„Das ist mir eigentlich egal, hauptsache du bist bei mir“, erwiderte ich und ich meinte es ernst. Denn ich wollte sie nach unserer schönen Zeit nicht gehen lassen.
„Wollen wir uns jetzt vielleicht fertig machen, etwas durch die Stadt schlendern und später in der Stadt was zu Mittag essen gehen?“, schlug sie vor. Ich fand diese Idee super und stimmte zu.
Wir aßen gemütlich unser Frühstück fertig, zogen uns an und machten uns auf den Weg in die Stadt. Da fiel meiner Freundin ein, dass sie noch ein Kleid brauchte. Also suchten wir gemeinsam nach dem perfekten Kleid für meine Freundin. Nach einiger Zeit wurde ich fündig, ich hatte in der Glasscheibe eines Ladens namens „New Look“ ein wunderschönes, beiges Kleid gefunden. In meinen Augen war es perfekt auf Julia abgestimmt.
„Schatz? Ich habe ein wunderschönes Kleid für dich gefunden“, erwiderte ich.
„Lass sehen!“, rief sie mir glücklich aus ihrer Kabine zu. Ich suchte ihr ihre Größe raus und brachte ihr das Kleid in die Kabine. Als sie es anhatte, trat sie aus der Kabine und fragte mich: „Und? Wie findest du es?“
Ich war sprachlos. Es war wunderschön. Dieses Kleid war perfekt auf sie abgestimmt.
„Du bist wunderschön“, sagte ich und sah sie an und bemerkte, dass sie vor Erstaunen ihren Mund geöffnet hatte.
„Wunderschön?“, fragte sie mich verwundert. „Meinst du das ernst?“
„Ja, meine Süße. Du siehst aus wie eine Prinzessin. Wie MEINE Prinzessin.
Nachdem sich meine Freundin auch selbst von dem Kleid überzeugt hatte, gingen wir an die Kasse, um zu bezahlen. Als sie ihre Geldbüchse zückte, sagte ich zu ihr: „Lass sein, Schatz. Ich bezahle für dich.
„Quatsch, brauchst du nicht, das ist doch viel zu teuer“, erwiderte sie.
„Mach dir darüber keine Gedanken“, sagte ich und bezahlte das Kleid an der Kasse.


Als wir draußen waren, bedankte sie sich bei mir. „Weisst du eigentlich schon, wann du dieses Traumkleid anziehen willst?“, fragte ich sie etwas schüchtern und hoffte darauf, dass sie es sich für den Schulball gekauft hatte. Julia hielt einige Zeit inne und überlegte. Dann sagte sie auf einmal: „Schatz? Du weißt doch, dass ich jetzt in der 10. Klasse bin und in 2 Wochen unser Abschlussball stattfindet. Ich habe mir das Kleid bezüglich des Abschlussballes gekauft und wollte dich fragen, ob du mit mir gemeinsam zu dem Ball gehen willst.“


„Natürlich, meine Süße. Ist mir eine Ehre mit der schönsten Frau der Welt auszugehen“, sagte ich und küsste sie.

Freitag, 4. Oktober 2013

Teil 16: -Julia-

Als wir wieder bei Julian zuhause waren, war es schon sehr spät. Deshalb beschlossen wir, uns fertig zu machen und zu Bett zu gehen, also Julian und ich, da Alex und Lina jetzt gehen wollten, denn ich und mein Freund wollten uns noch einen schönen Abend zu zweit machen.
„Shiiit“, sagte Lina auf einmal. 
Verwirrt schauten wir sie alle an. „Was ist denn los, Süße?“, fragte ich sie besorgt.
„Ich habe meinen Schlüssel zuhause liegen lassen und meine Eltern sind nicht da. Und ich will euch euren gemeinsamen Abend auch nicht nehmen. Ich meine, du und Julian seid noch nicht so lange zusammen und ich will euch eure gemeinsame Zweisamkeit gönnen und nicht dazwischen funken“, erwiderte sie.
Ehe ich antworten konnte, sagte Alex: „Lina, du kannst bei mir schlafen, wenn du möchtest.“ Und ich musste grinsen. Es war einfach ein Reflex, ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. Aber ich hatte mir an diesem Abend eine neue Meinung über Alex und Lina gebildet, denn ich glaubte, dass sie mehr füreinander empfanden, oder zumindest Interesse aneinander hatten.
„Gerne“, erwiderte Lina. „Aber nur, wenn das für dich auch okay ist“, sagte sie und errötete etwas, als sie dies sagte. Man sah ihr ihre Überraschung und Unsicherheit zu 100 Prozent an, naja zumindest ich. Aber ich war ja schließlich auch ihre beste Freundin.
„Klar, warum sollte das nicht okay sein?“, fragte Alex. „Und du kannst auch gerne Schlafsachen von mir haben, weil du ja jetzt keine dabei hast. Abgemacht?“, fragte er Lina.
Man sah ihr an, dass sie glücklich, aber auch etwas überrumpelt zu gleich war. „Okay.“, sagte sie nur mit einem nicht zu übersehbaren Lächeln im Gesicht.
„Schatz?“, fragte ich ihn und mich übertraf langsam die Müdigkeit. „Wollen wir schlafen gehen, ich bin total müde.“
„Klar, ich bin auch kaputt. Lass uns schlafen gehen. Komm“, sagte er, nahm mich bei der Hand und führte mich zu seinem Kleiderschrank. „Du kannst dir eines meiner T-Shirts aussuchen“, sagte er zu mir und somit nahm ich mir das, was oben auf dem Stapel lag, heraus. Als ich es angezogen hatte, zog mir sofort dieser himmlische Duft meines Freundes in die Nase.
„Schatz, du riechst so gut“, sagte ich zu ihm und küsste ihn.
„Nicht besser als du“, sagte er und lächelte mich an. Dieser Junge war einfach perfekt. Perfekt für mich.
„Komm. Lass uns schlafen gehen“, sagte er und somit legten wir uns in sein warmes, gemütliches Bett. 

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fiel mir direkt auf, dass ich 1 neue Nachricht hatte. Als ich sie öffnete, stellte ich fest, dass sie von meiner besten Freundin war.

Hey Julia!
Wie geht’s dir? Der Abend mit Alex war noch wunderschön. Wir sind uns dabei bereits sehr nah gekommen und haben uns auf Anhieb gut verstanden. Wir haben noch beschlossen, einen Spaziergang zu machen und er hat darauf bestanden, dass ich seine Jacke anziehe, da er meinte, dass meine zu dünn wäre. Als wir nach Hause kamen, haben wir noch etwas gequatscht und sind dann schlafen gegangen. (Da es sehr kalt war,  haben wir gemeinsam in einem Bett geschlafen, die Nacht war sehr heiß..)
Liebe Grüße, ich drücke dich ganz fest- Lina
, las ich


Verwirrt las ich die Nachricht noch einmal durch. „Die Nacht war sehr heiß.“, hatte Lina geschrieben. Wie meinte sie das? Meinte sie das Klima oder war zwischen den beiden mehr passiert? Plötzlich wachte mein Freund neben mir auf.
„Schönen guten Morgen, mein Engel“, sagte er und küsste mich. Ich legte mein Handy zur Seite und begrüßte ihn ebenfalls.
Ich hatte nicht mehr länger Zeit, um über Lina’s Nachricht nachzudenken, denn ich war schon wieder vollkommen mit meinem Freund beschäftigt, der seinen Arm liebevoll um mich geschlungen hatte und mich liebevoll auf meine Lippen küsste. Dieser Mann war einfach ein Traum. MEIN Traum.
Aber er hatte gemerkt, dass ich über irgendwas nachdachte.
„Schatz?“, fragte er mich. „Ist alles okay bei dir?“
„Klar, alles gut. Wie geht’s dir?“, fragte ich ihn.
„Mir geht es auch gut, aber das hängt natürlich an dir“, sagte er und lächelte mich an.
„Hast du Hunger?“, fragte mich mein Freund.
„Und wie“, gab ich zurück. „Komm, lass uns was essen gehen“, schlug ich ihm vor.
„Nein“, sagte er nur.
Perplex sah ich ihn an. „Wie?“, fragte ich ihn.
„Ich bring dir das Essen hoch, lass uns hier im Bett essen“, erwiderte er.
„Okay, abgemacht“, sagte ich und blickte ihm hinterher, als er aus der Tür verschwand.

Einige Minuten später musste ich wieder an Lina denken. Ich war so neugierig. Ich musste ständig an sie und Alex denken. Was war letzte Nacht zwischen den beiden passiert? Waren sie ein Paar? Oder hatten sie nur mit einander geschlafen? Oder.. oder? Ich konnte es mir nicht erklären und deshalb beschloss ich einfach, sie persönlich zu fragen. Ich meine, sie war meine beste Freundin und sie würde mir sicher die Wahrheit sagen. 

Sonntag, 29. September 2013

Teil 15- Alex

Jetzt waren sie weg. Eigentlich wäre das jetzt die größte Chance meines Lebens. Ich war mit Lina alleine und konnte so mit ihr leichter ins Gespräch kommen. Ich hatte Lina schon immer als sehr nett empfunden, aber ich hatte immer Angst gehabt, mit ihr ein ernsthaftes Gespräch aufzubauen. Die wenigen Male, als wir uns gesehen haben, haben wir nicht mehr als 3 Sätze getauscht. Warum, weiß ich eigentlich auch nicht, denn ich war schon länger an ihr interessiert gewesen, hatte aber immer Angst gehabt, den ersten Schritt zu machen.
Aber jetzt war es endlich so weit, und ich nahm mir fest vor, diese Chance zu nutzen.
Aber wie konnte ich am besten anfangen, um mit ihr ins Gespräch zu kommen?
Deshalb fing ich an: „Woher kennst du Julia eigentlich?“
Schüchtern lächelte sie mich an und erzählte mir darauf, dass sie sich schon sehr lange kannten, seit ihrer Kindheit waren sie beste Freundinnen und waren seitdem unzertrennlich. Wir wurden mit der Zeit immer offener und ich stellte fest, dass wir uns total gut verstanden. Das machte mir großen Mut.
„Hast du Lust auf einen Spaziergang?“, fragte ich sie und ich hoffte so sehr, dass sie nicht abblocken würde, aber ich glaubte irgendwie fest dran, dass sie auch Lust hatte.
„Klar, warum nicht?“, fragte sie mich.
Und so machten wir uns auf den Weg nach draußen. Wir liefen nebeneinander her und unterhielten uns über dies und jenes und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass sie mich mochte. Vielleicht war es auch einfach nur Hoffnung. Aber ich meine, würde sie mich nicht mögen, hätte sie bestimmt nicht zugestimmt, mit mir einen Spaziergang zu machen. 
Nach einiger Zeit merkte ich, dass Lina ihre Arme um sich geschlungen hatte. 
„Ist dir kalt?“, fragte ich sie. Erst jetzt merkte ich, dass sie keine Jacke anhatte und sie bibberte.
„Ja, schon ein bisschen“, erwiderte sie.
„Komm“, sagte ich und zog meine Jacke aus. „Zieh meine Jacke an, dann wird’s dir wieder warm“, sagte ich zu ihr und reichte ihr meine Jacke. „Danke“, erwiderte sie und zog sich meine Jacke über. „Das ist echt nett von dir.“

„So was ist doch selbstverständlich“, winkte ich ab. „Mach dir keine Gedanken“, sagte ich und lächelte sie an. 
„Was machst du so in deiner Freizeit?“, fragte ich sie.
„Ich tanze und skate und du?“, fragte sie mich.
„Ich skate auch und spiele Handball“, erwiderte ich.
Sie skatete auch? Das war ja cool. Vielleicht könnten wir ja mal gemeinsam skaten gehen.
„Skatest du in einem Verein oder machst du das einfach, wie du Lust hast?“, fragte ich sie interessiert.
„Ich mache das sehr regelmäßig, bin aber nicht in einem Verein oder Ähnliches“, antwortete sie mir.
„Hast du vielleicht mal Lust, zu zweit skaten zu gehen?“, fragte ich sie und mein Herz pochte wie verrückt, doch ich versuchte so lässig wie möglich zu klingen. 
Doch sie konnte mir nicht mehr antworten, da im selben Moment Julia und Julian auf uns zu gelaufen kamen und unser Gespräch unterbrachen.
„Wo wart ihr? Wir haben uns solche Sorgen um euch gemacht“, sagte Julia besorgt.
„Wir haben uns nur dazu entschlossen, etwas an die frische Luft zu gehen, weil es drinne so warm war“, sagte ich und war ein wenig traurig darüber, dass die beiden jetzt genau in diesem Moment gekommen waren. Das wäre eben die größte Chance gewesen, Lina näher zu kommen.

 „Kommt, lasst uns noch ein wenig weitergehen“, schlug ich vor.
„Klar, gute Idee“, stimmte mir Lina zu und auch die anderen waren begeistert.
Ich sah Lina ganz genau an, dass sie mir eigentlich eine Antwort auf meine Frage geben wollte, aber jetzt, nachdem die anderen da waren, zu schüchtern dazu war. 
„Schatz?“, hörte ich Julia zu ihrem Freund Kumpel sagen. „Hast du kurz Zeit?“
„Klar, Süße“, stimmte Julian ihr zu. „Wir sind gleich wieder da.“
Und so gingen die beiden wieder weg und ich wartete für einen kurzen Augenblick, und da antwortete mir Lina auch schon: „Ja, Alex, ich hätte Lust mich mit dir zu treffen. Ich finde dich sehr nett und würde dich gerne besser kennenlernen.“
„Wirklich?“, fragte sie mich und klang dabei so erleichtert und glücklich. Aber das bildete ich mir eh nur ein. Sie sagte bestimmt nur aus reiner Höflichkeit nicht ab.
„Ja, ich meine das ernst, sonst würde ich dich ja nicht fragen“, sagte ich und schaute ihr in ihre wunderschönen Augen.
Ich war so erleichtert, dass wir uns so gut verstanden, ich meine, immerhin war sie die beste Freundin von meinem Freund seiner Freundin. Und gut sah sie auch aus. Ich hoffte so sehr, dass wir künftig mehr Kontakt haben würden.„Hast du morgen um 15 Uhr Zeit?“, fragte ich sie schnell.
„Ja, treffen wir uns bei dir und fahren dann los?“, fragte sie mich.
„Klar, ich freu mich“, erwiderte ich glücklich und umarmte sie.
„Wollen wir weitergehen?“, fragte Julia uns.
„Klar“, sagte ich nur knapp. Ich war enttäuscht und wütend. Gerade hatte ich mich mit Lina so gut verstanden und wir waren uns schon näher gekommen und dann tauchen die beiden auf und Lina wurde mir gegenüber wieder abweisender. Ich sah ihr an, dass sie unsicher war. Genauso wie ich.

Samstag, 28. September 2013

♥-Teil 14: Julian-♥ 

Der Film war genial. Ich liebte Horrorfilme über alles und ich fand es so unglaublich süß, dass Julia immer näher an mich heranrückte, um bei mir Schutz zu suchen. „Hast du Angst, Süße?“, fragte ich sie etwas besorgt.
„Nein, ich finde, dass der Film gar nicht so schlimm ist, wie ich erwartet hatte“, sagte sie erleichtert.
„So soll das sein“, erwiderte ich. „Außerdem bin ich ja auch bei dir und beschütze Dich“, flüsterte ich ihr ins Ohr, worauf sie sich an mich lehnte und ihren Kopf auf meine Brust legte. Einige Zeit später war sie eingeschlafen.
Gedankenverloren schaute ich den Film weiter und ertappte mich ab zu dabei, wie ich ihr sanft durch ihre wunderschönen, braunen Haare fuhr.
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre wunderschönen, blauen Augen und lächelte mich glücklich an.
„Schatz?“, fragte ich sie vorsichtig.
„Ja?“, erwiderte sie auf meine Frage.
„Es ist schon sehr spät und ich will dich nicht gerne alleine nach Hause schicken. Denkst du, deine Mutter würde es erlauben, dass du bei mir übernachtest? Oder hast du dazu überhaupt Lust?“, fragte ich sie und hoffte so sehr, dass sie zusagen würde.
„Also ich finde diese Idee toll, denkst du, dass es für deine Eltern in Ordnung wäre?“, fragte sie mich und ich merkte, wie sehr sie auf ein „ja“ hoffte.
„Natürlich, sonst würde ich dich ja nicht fragen“, sagte ich lächelnd.
„Aber ich hab‘ ja jetzt gar keine Schlafsachen dabei..“, fing sie an.
„Du kannst was von meinen Sachen haben“, sagte ich und lächelte sie an.
„Das wäre super nett, danke“, sagte sie erleichtert. „Ich kann ja jetzt mal meine Mum anrufen und sie fragen, ob das in Ordnung wäre“, schlug sie mir vor.
„Ja, mach das. Das Telefon steht im Büro.“
„okay, danke Süßer“, sagte Julia und gab mir einen Kuss auf die Backe. 
Kurze Zeit später kam meine Freundin freudestrahlend zurück ins Wohnzimmer. „Und?“, fragte ich neugierig.
„Ich darf!“, jubelte sie und umarmte mich fest.„Das freut mich. Die Zeit wird bestimmt megaschön“, sagte ich glücklich und malte mir bereits die schönsten Momente unseres Abends aus.
„Mit dir kann es ja nur schön werden“, sagte sie lächelnd und schmiegte sich an mich.
„Ich hab irgendwie keine Lust mehr, auf den Film“, sagte Alex schlagartig. Wollen wir vielleicht noch ein bisschen durch die Luft spazieren? Hier ist es so unglaublich stickig“, sagte er. Das liegt an euch“, sagte er und grinste mich und meine Freundin an.
„Du und Lina könntet es hier drin noch „stickiger“ machen, als es eh schon ist“, neckte ich ihn, worauf Lina leicht errötete. 
Sie ihren Kopf schlagartig ein Stück auf die Seite, aber ich hatte es genau gesehen. Sie mochte ihn also auch, wie sehr, konnte ich nicht beurteilen, aber egal konnte er ihr nicht sein. Ich beschloss, meine Freundin darauf anzusprechen, da ich wusste, dass mein bester Kumpel schon sehr lange in Lina verliebt war, sich aber nie getraut hatte, den ersten Schritt zu machen.

  „Julia?“, fragte ich meine Freundin plötzlich. „Hast du mal für ein paar Minuten Zeit für mich?“
„Klar“, antwortete sie mir. „Wir gehen mal kurz raus an die frische Luft, wir sind so in 20 Minuten wieder da“, teilte sie Lina und Alex mit und so machten wir uns auf den Weg nach draußen. 

Dienstag, 17. September 2013

♥-Teil 13: Julia-♥ 

„Ich ziehe weg. Nach Frankfurt, das ist über 300 Kilometer weg von hier“, erwiderte meine beste Freundin und für mich brach eine Welt zusammen. Ich meine, wir kannten uns jetzt schon über 10 Jahre, ich war mit ihr gemeinsam aufgewachsen und sie war mir so unendlich wichtig geworden. Ich meine, klar hatten wir auch schwierige Zeiten in unserer Freundschaft, aber dies hatte uns nur noch enger zusammen geschweißt. Sie war der einzige Mensch (und mein Freund natürlich), dem ich zu 100% vertrauen konnte, nach all dem, was passiert war (damit meine ich das mit Max).Und jetzt? Sollten wir uns nur noch 2 mal im Monat oder sogar noch unregelmäßiger sehen? Bei diesem Gedanken wurde mir komisch. Ich ging auf sie zu, umarmte sie und brach in Tränen aus. „Oh mein Gott!“, sagte ich unter Tränen. „Wie soll denn so unsere Freundschaft bestehen, wenn wir uns nur noch so selten sehen? Ich meine, du lernst dann bestimmt neue Leute kennen, die dir viel mehr als Freunde zusprechen als ich es tue.“„Hör auf so eine Scheisse zu reden“, erwiderte sie. „Klar, ich lerne da bestimmt neue Leute kennen, aber du bist und bleibst trotzdem meine beste Freundin. Du bist so ein tolles Mädchen, Julia. Ich kann mit dir über alles reden und kann sicher sein, dass du es für dich behalten kannst und es nicht jemandem weitersagst, wenn ich das nicht möchte.“„Danke“, sagte ich einfach nur. Ich war in diesem Moment so überfordert und hatte keine Ahnung, wie ich mit der Situation umgehen sollte. „Ich empfinde genauso, Lina. Du bist mir auch sehr wichtig und ich verspreche Dir, dass ich den Kontakt nicht abbrechen werde sondern alles dafür tun werde, um ihn aufrecht zu erhalten. Vertrau mir, zusammen schaffen wir das“, redete ich ihr zu und umarmte sie fest.
Trotz des Versprechens war ich verwirrt. Naja, nicht verwirrt, aber ich meine, warum zog sie denn jetzt auf einmal weg? Ich hatte immer das Gefühl gehabt, dass es Lina und ihrer Mutter hier sehr gut gefallen hatte. Und jetzt zogen sie einfach weg.
„Warum zieht ihr denn weg?“, fragte ich und wischte mir die Tränen von den Backen.
„Weil meine Mutter in Frankfurt eine besser bezahlte Arbeit gefunden hat, als hier. Und da meine Eltern getrennt sind und mein Vater nicht viel zu meinem Leben beisteuert, muss Mama fast alles bezahlen…“, sie brach den Satz schlagartig ab und begann bitterlich zu weinen.

„Süße, ist schon okay. Ich versteh schon“, sagte ich und drückte sie fest an mich. 
Das Klingeln meines Handys riss mich aus der Umarmung.
„Ja?“, sagte ich, Lina noch immer fest an mich gedrückt.
„Hey, Schatz. Wo seid ihr? Ich warte auf euch.“
„Hey, Süßer. Uns ist etwas dazwischen gekommen. Wir kommen ein bisschen später okay?“, berichtete ich ihm.
„Ist alles okay bei euch? Geht es euch gut?“, fragte er mich besorgt.
„Jaa, ist es. Wir kommen so schnell wie möglich“, versprach ich ihm. „Okay, meine Süße. Ich freu‘ mich auf euer Kommen“, sagte er erleichtert und legte auf.
"Bist du bereit? Wollen wir weitergehen? Die anderen warten schon", erklärte ich ihr.

„Ach shit, stimmt ja“, sagte sie.
„Ist schon okay, Julian hat gesagt, er freut sich auf uns, komm.“
Zehn Minuten später waren wir an Julian’s Haus angelangt 
und wir klingelten an seiner Tür. Kurz darauf wurde die Tür von meinem Freund geöffnet, der mich sofort mit einem Kuss begrüßte. „Hey, ihr beiden, ich freue mich so, euch zu sehen“, sagte er und ergriff meine Hand. 

„Wir uns auch“, erwiderte ich und drückte seine Hand fest. „Wollen wir ins Wohnzimmer und uns da ein paar Filme ansehen?“, schlug mein Freund vor.
„Klar, super Idee“, stimmten wir ihm begeistert zu. „Was hast du denn da?“, fragte ich ihn. „Paar Horrorfilme, eine Liebesschnulze und einen Actionfilm“, berichtete er.
„Also ich wäre für den Actionfilm“, sagte er und grinste mich an, weil er genau wusste, dass Horrorfilme nicht so meins waren.
„Dann kann meine Freundin bei mir Schutz suchen, wenn sie Angst bekommt“, sagte er.
„Also ich denke, dass wir Mädels lieber den Liebesfilm gucken wollen“, warf ich sofort ein, weil ich wusste, wie sehr Lina diese Filme liebte. 

„Wie wäre es, wenn wir beides gucken? Dann ist für jeden etwas dabei“, schlug ich letzten Endes vor.
„Die Idee finde ich auch gut“, stimmte mir mein Freund zu und legte seinen Arm um meine Taille. Und am Ende stimmten alle zu. Wir begangen mit dem Horrorfilm, da wir Mädels das so schnell wie möglich hinter uns haben wollten. Als wir circa die Hälfte des Filmes angesehen hatten, fiel mir auf, dass ich Horrorfilme doch nicht so schlimm fand, wie ich anfangs erwartet hatte. Bei diesem Gedanken rutschte ich näher an meinen Freund heran, küsste ihn auf die Wange und drückte seine Hand.

Samstag, 14. September 2013

♥-Teil 12-♥ Julian

Kurz nachdem ich aufgelegt hatte, wählte ich Alex‘ Nummer.
„Ja“?, fragte er.
„Ja, hey. Ich bin’s Julian.“
„Hey. Alles klar bei dir? Was gibt’s?“, fragte er mich.
„Ja und bei dir? Ich wollte fragen, ob du heute schon was vor hast.“
„Nein, aber wir können uns gerne treffen, wenn du Bock hast.“
„Klar, also wir treffen uns zu viert: Julia und Lina sind auch noch dabei.“
„Hört sich gut an. Komm so um 18:30 Uhr zu mir, und nimm am besten Geld mit, dass wir nochmal in die Stadt oder so gehen können.“
„Geht klar man. Bis dann.“ 

Ich schaute auf die Uhr. Es war 17 Uhr. In anderthalb Stunden würde Alex kommen. Mir fiel schlagartig ein, dass ich kein Geld mehr zuhause hatte. Deshalb zog ich Jacke und Schuhe an und machte mich auf den Weg zur Bank. 

Nachdem ich das Geld abgehoben hatte ging ich wieder nach Hause und wartete darauf, dass die anderen kamen. 20 Minuten später klingelte es. Es war Alex.
„Hey. Wie geht’s dir?“, fragte ich ihn.
„Soweit gut und dir?“, antwortete er.
„Auch.“
„Was ist mit Lina und Julia?“, fragte er mich. „Ich habe mit meiner Freundin ausgemacht, dass wir sie so um 19 Uhr abholen“, antwortete ich ihm.
„Cool, cool. Der Abend wird bestimmt mega. Ich freu‘ mich voll, dass wir endlich mal alle was zusammen machen können, das haben wir ja noch nie so wirklich“, erwiderte er.

„Bestimmt, ich freu mich auch schon total“, sagte ich voller Vorfreude.
„Du, Alex, wir müssen los, es ist schon viertel vor 7. In einer Viertelstunde sollen wir Lina und Julia abholen“, erwiderte ich, denn ich hatte die Zeit voll vergessen. Und so machten wir uns auf den Weg zu dem Haus meiner Freundin, die mit Lina schon draußen im Hof wartete. Ich freute mich so, sie zu sehen. Ich ging auf sie zu, legte die Hände auf ihre Hüfte und küsste sie zur Begrüßung.
„Hey meine Süße“, sagte ich zu ihr, „ich freue mich so sehr, dich zu sehen.“
„Ich mich auch, ich habe Dich so vermisst“, erwiderte etwas traurig. „Aber jetzt bist du ja da“, fügte sie hinzu und lächelte mich an.
„Wir waren so mit uns selbst beschäftigt, dass wir völlig vergessen, dass Lina und Alex auch noch da waren.
„Lina? Alex?“, rief Julia plötzlich. „Wir müssen los!“
Einige Minuten später kamen die beiden die Treppe hinuntergelaufen und wir liefen los.
„Julia?“, erwiderte Lina nach einiger Zeit.
„Ja?“, frage meine Freundin Lina.
„Ich muss Dir was sagen, was ich dir schon länger sagen wollte, aber ich hab’s immer aufgeschoben, weil ich nicht wusste, wie ich es Dir sagen sollte. Aber da es jetzt nur noch einen Monat hin ist, muss ich es dir sagen.
„Was ist es denn?“, fragte Julia und ich sah‘, dass sie Angst vor der Antwort hatte. Deshalb stellte ich mich hinter sie, nahm ihre Hand und drückte sie fest. Sie sollte merken, dass ich ihr, egal was passieren würde beistehen würde und ihr helfen würde.

♥-Teil 11-♥ Julia

Deshalb rief ich ihn an. Ich traute mich einfach nicht, ihm gegenüber zu treten. „Ja?“, hörte ich ihn einige Sekunden später sagen.
„Ja. Hallo ich bin’s Julia. Ich wollte nochmal mit Dir reden.“
„Ok, und über was bitteschön?“, fragte er arrogant.
„Ich will einfach nur wissen, warum du mich so belästigst und mich bedrohst, aber das muss aufhören, das ist echt krank“, sagte ich und schluckte den dicken Klos, den ich im Hals hatte, hinunter. „Er kann dir nichts tun, er ist nicht bei dir. Du bist in Sicherheit“, versuchte ich mir einzureden.

„Ich belästige Dich? Ich spüre doch, wie sehr du mich willst….“, fing er an. 
Doch ich schnitt ihm das Wort ab. „Nein, so ist es eben nicht“, sagte ich ihm direkt. „Das bildest du dir ein.“
„Du lügst wie gedruckt, du kleine Schlampe. Du willst mich, aber willst es nicht zugeben, weil du Angst hast, dass dein Opfer von Freund eifersüchtig wird, den du ja so sehr „liebst“, sagte er und fing an zu lachen.
Jetzt wusste ich wenigstens die Wahrheit. Dieses Schwein liebte mich also noch. Mir wurde übel bei dem Gedanken.
„Was lachst du denn so dumm?“, fragte ich ihn aufgebracht. „Es ist die Wahrheit und glaub mir, würde ich dir jetzt gegenüberstehen, ich würde dir so richtig eine in deine Fresse schlagen, dass du endlich aufhörst, so einen Müll zu behaupten und dir die Welt schön zu reden. Glaub mir, das bringt nichts. Damit belügst du dich nur selbst. Such dir eine Freundin, die zu deinem Niveau passt, dass du endlich mal was in deiner Freizeit zu tun hast und nicht mehr auf deinen ach so amüsanten Gedanken kommst, mich zu nerven und zu belästigen“, sagte ich und legte auf.
Ich war so wütend, was bildete der sich eigentlich ein? Stand der auf Drogen? Mir war klar, dass mir jetzt nur noch Ablenkung helfen würde. Deshalb rief ich meine beste Freundin an. „Hey?“, fragte sie.
„Hey, Süße. Ich bin’s, Julia“, wie geht’s dir?
„Heey“, sagte sie erstaunt. Von dir hört man ja auch wieder was. „Was gibt’s?“
„Ich wollte fragen, ob du vielleicht Lust und Zeit hast, heute was zusammen mit mir, Julian und Alex machen möchtest..“
„Klar, warum nicht?“, fragte sie glücklich.
„Okay, ich frage Julian mal, wann es für ihn und Alex okay wäre. Ich ruf Dich gleich zurück.“
„Okay, ich freu mich.Bis gleich“

„Hallo?“, hörte ich Julian ins Telefon sagen, nachdem er es 2 mal hatte klingeln lassen.
„Hey, mein Süßer. Ich bin’s Julia“
„Heey wie geht’s dir, Schatz?“, fragte er liebevoll.
„Ganz okay und dir?“, sagte ich.
„Also mir geht’s sehr gut. Was ist los?“, fragte er besorgt.
„Sag ich dir später. Ich wollte fragen, ob du Lust und Zeit hast, heute mit Alex, Lina und mir was zu unternehmen.“
„Klar, warum nicht? Wie wär’s mit Kino?“, fragte er mich.
„Gerne. Hol‘ mich dann mit Alex zusammen so um 19 Uhr ab, okay?“
„Ok, abgemacht“, sagte er. „Ich liebe Dich über alles, meine Süße“, sagte er, was dazu führte, dass mein Herz um einiges schneller schlug, als vorher.

„Ich dich auch Schatz“, sagte ich. „Bis dann“. 

Montag, 9. September 2013

 ♥-Teil 10:-♥ Julian-
„Du bist so ein Arsch, Max!“, hörte ich meine Freundin panisch schreien. Was war los? Warum war Max hier? Was machte dieser Arsch bei meiner Freundin? Reflexartig öffnete ich die Augen und erblickte Julia, die gerade von Max eine Ohrfeige bekam. „Was hast du gesagt, Julia? Hast du gesoffen? Unsere Beziehung war total romantisch. Ich habe Dich wie eine Prinzessin behandelt, und dir jeden Wunsch von den Augen abgelesen.“
„Hast du Alzheimer?“, fragte Julia.
„Nein, und du kommst jetzt mit mir mit. Auf der Stelle“, befahl Max meiner Freundin.
„Träum weiter“, sagte sie nur.
„Schatz? Schatz? Kannst du mich hören?“, fragte Julia mich  hysterisch. „Ja“, antwortete ich ihr und öffnete die Augen.
„Ist alles okay bei Dir?“, fragte sie mich besorgt.
„Ja, passt schon. Was ist denn passiert? Warum war ich ohnmächtig?“, fragte ich sie. Ich konnte mir die Situation nicht erklären.
„Max hat mir wieder mal einen Besuch abgestattet und wollte mit mir „reden“. Dann fing er auf einmal an, mich wieder so ekelhaft anzumachen, ob ich nicht mehr von ihm wollte. Naja.. dann habe ich zu ihm gesagt, dass ich nichts mehr von ihm will, weil ich Dich liebe. Zum Schluss habe ich gesagt, dass er uns einfach in Ruhe lassen soll, schilderte sie mir.
„Wie hat er reagiert?“, fragte ich sie und war kaum fähig, zu reden, so baff war ich.
„Er war der festen Überzeugung, dass ich ihn mit dir nur eifersüchtig machen will und dann hast du geklingelt, aber dieser Sack wollte mich abhalten, zur Tür zu gehen und dann standest du hinter uns.“

Dieser Typ war echt krank. Ich wollte gar nicht darüber nachdenken, was hätte passieren können, wenn ich später gekommen wäre… Hätte er sie dann wieder vergewaltigt? –Ich durfte darüber nicht mehr nachdenken. Ich und Julia konnten froh sein, dass ihr nichts passiert war. Ich konnte Max einfach nicht verstehen: Er führt mit ihr eine Beziehung, sie liebt ihn über alles. Und dann missbraucht er ihr Vertrauen so stark, indem er sie zum Sex zwingt. Und jetzt, als er erfährt, dass Julia mit mir zusammen ist, dreht er so durch und macht sie fertig. Das passte doch alles gar nicht zusammen. Oder machte er das, weil er sie noch liebte, und ihre Aufmerksamkeit um jeden Preis an sich zu reissen? Ich konnte es mir echt nicht erklären und deshalb beschloss ich, mit ihm nochmal ruhig zu reden. Ich wollte einfach die Wahrheit wissen.

Samstag, 7. September 2013

Hey Leute.
Heute kommt die Fortsetzung von Teil 9 online (;

-- danke, dass ihr alle so fleissig mitlest ♥

Samstag, 31. August 2013

♥-Teil 9:-♥ Julia 

Warum verstand ER mich nicht?, ich hatte einfach große Angst, dass ihm etwas zustoßen könnte, wenn er mit meinem geistig-kranken Ex redet. Ich wollte doch einfach nur sein Bestes. Ich meine, er denkt vielleicht, dass es eine gute Idee ist, mit Max zu reden und er denkt bestimmt auch, dass Max dann aufhört- aber das macht er eh nicht.
Mir kam eine Idee: Warum redete ich nicht selbst mit Max? Genau, das wäre bestimmt die beste Lösung, damit Julian nichts zustößt und dass er beruhigter ist. Ich nahm mein Handy zur Hand und wählte Max‘ Nummer. 

Nachdem das Handy zweimal geklingelt hatte, hob Max ab. „Ja?“, fragte er. „Hier spricht Julia“, sagte ich ängstlich. „Ach, Julia“, sagte er in seiner schmierigen Stimme und mir wurde schlecht. „Ähm ja.., ich wollte fragen, ob wir uns treffen können.“
„Na klar, Süße, mit Dir treffe ich mich immer gerne.“
„Okay“, sagte ich nur. „Komm in einer Stunde zum alten Dorfplatz" und legte auf.

Ich hatte so Angst, dass er mich angrapschen würde oder anderes, aber ich musste da durch. Ich würde so gerne mit jemandem da hin gehen, der mir nahe stand, aber ich wusste nicht, mit wem ich gehen sollte. Mit Julian wollte ich nicht gehen, da ich Angst hatte, dass Max ausrastet, wenn er ihn sehen würde, aber alleine gehen wollte ich auch nicht. Da kam mir eine Idee. Ich griff nach meinem Handy und wählte Lina's Nummer.„Ja?“, hörte ich Lina ins Telefon sagen. „Hi, ich bin’s. Julia.“ 
„Aaah, von dir hör ich ja auch mal wieder was. Wolltest du nicht nach deinem Treffen mit Julian anrufen und mir berichten?“, fragte sie nach.
„Upps, sorry, Süße. Das habe ich voll vergessen.“
„Dann will ich es jetzt aber wissen“, drängelte sie neugierig.
„Das Date mit Julian war total toll. Er war so süß zu mir, wir sind im Park spazieren gegangen und sind uns dabei immer näher gekommen. Seit diesem Tag sind wir zusammen“, erzählte ich aufgeregt.
„Oh mein Gott, Julia. Ich freu‘ mich so für euch 2! Ihr passt so gut zusammen und gebt ein super Paar ab.“ „Danke“, sagte ich glücklich.
„Aber ich habe eigentlich wegen was anderem angerufen“, sagte ich ernst.
„Okay? Was ist denn los?“, fragte sie aufgeregt.
Ich zögerte, weil ich nicht genau wusste, wie ich es ihr sagen sollte, weil ich nicht wollte, dass sie sich so viele Sorgen um mich machte.
„Also“,fing ich an. „Du weißt doch, dass mich Max immer so belästigt hat. Da mir das ziemlich an die Nieren geht, möchte ich mit ihm Tacheles reden, dass er mich endlich in Ruhe lässt. Aber ich habe Angst, dass er mir wieder wehtut oder mir sogar Schlimmeres antut. Deshalb wollte ich fragen, ob du mitkommen könntest.“

„Trefft ihr euch oder wie?“, fragte sie überrascht, aber aus ihrer Stimme war zu hören, dass sie sich große Sorgen machte.
„Ja“, antwortete ich. „Jetzt gleich. Kannst du bitte vorbeikommen?“
„Klar, ich bin in 10 Minuten da“, sagte sie und legte auf. 
Ich war gerade dabei, mich fertig zu machen, als es an der Tür klingelte. Das musste Lina sein, deshalb ging ich (nur in Unterwäsche und einem längeren T-Shirt bekleidet zur Tür). So wollte ich natürlich nicht weggehen, aber Lina war ja schließlich meine beste Freundin und ich hatte kein Problem damit, ihr so gegenüber zu treten. Lächelnd öffnete ich die Tür und breitete meine Arme aus, um Lina zu umarmen. Aber es war nicht Lina, die da vor mir stand.
„Hey Süße, du hast mich bestimmt schon sehnsüchtig erwartet oder?“, sagte Max und grinste mich frech an und mir lief es eiskalt den Rücken hinunter. 
„Max. Zwischen uns ist es aus. Ich wollte lediglich mit dir reden“, erwiderte ich und versuchte ruhig zu bleiben doch mein Herz pochte wie verrückt und ich zitterte wie verrückt. 
„Wirklich nur reden? Warum nicht mehr?“, fragte er verwundert. „Ich weiß doch, wie sehr du auf mich stehst.
„Ich weiß ganz ehrlich nicht, von was du nachts träumst und auf welchem Stand du stehen geblieben bist, Max. Aber wir sind schon lange nicht mehr zusammen, ich liebe Dich nicht mehr. Falls du es vielleicht gemerkt hast: Ich habe einen neuen Freund. Den ich über alles liebe. Lass mich Dir jetzt sagen, was ich Dir zu sagen habe und dann kannst du gehen.“
Ich bemerkte, dass er mich mit seinen dunklen Augen fixierte und ich wusste, was in ihm vorging. „Vergiss es“, sagte ich einfach nur. „Jetzt lass mich anfangen.“
„Also, ich sehe keinen Grund darin, dass du mich immer wieder belästigst, und das geht mir auch ziemlich auf die Nerven. Lass mich einfach in Ruhe. Ich will nichts von dir. Lass mich und meinen Freund einfach in Ruhe glücklich sein und unser Leben leben. Du hast in unserer Beziehung nichts zu verloren“, sagte ich und versuchte ruhig zu bleiben.“

„Du bist doch nur mit dem Typen zusammen, um mich eifersüchtig zu machen, dass ich zurückkomme. Weil du mich noch liebst“, sagte er dreist und ohne zu zögern. Auf einmal klingelte es. „Hoffentlich ist das Lina oder Julian“- betete ich. „Öhm. Es hat gerade geklingelt- ich geh mal aufmachen“, sagte ich und wollte gerade zur Tür gehen, um sie zu öffnen, als mich Max fest am Handgelenk packte. „Auu. Lass mich los, Max!“, schrie ich, so laut ich konnte. „Niemals“, sagte er dreist. „Du gehörst von nun an für immer mir!"“, sagte Max, zog mich an sich heran und küsste mir intensiv auf die Lippen, als Julian plötzlich hinter uns stand und mir fiel ein Stein vom Herzen. „Julian.“- bettelte ich. „Bitte hilf mir, Max dreht gerade wieder durch.“
„Lass sofort deine dreckigen Finger von ihr du Bastard!“, brüllte Julian Max an und riss Max von mir.
„Halt dich da raus du Wixxer! Das geht Dich nichts an!“, konterte Max und scheuerte meinem Freund eine, sodass er nach hinten von der Treppenstufe rutschte und mit dem Kopf auf den harten Stufen knallte. Ich realisierte langsam, dass Julian sich nicht mehr bewegte. Es bildete sich ein riesiger Kloß in meinem Hals, weil ich wusste: Ich war Schuld, dass Julian dies passiert war.
„Schatz? Schatz? Kannst du mich hören?“, sagte ich verzweifelt, in der Hoffnung, dass Julian antworten würde. 

Aber er tat es nicht. „Du bist so ein Arsch, Max!“, schrie ich und war kurz davor, die Kontrolle zu verlieren. Panisch beugte ich mich zu meinem Freund hinunter. „Schatz, Julian. Bitte wache auf. Ich will Dich nicht verlieren“, bettelte ich. Doch Max zog mich von ihm weg. „Was willst du denn mit dem? Der ist voll das Weichei. Siehste ja. Der kann sich ja noch nicht mal wehren.“ „Nimm‘ das zurück!“, fauchte ich ihn an. „Du hast keine Ahnung davon, wie man ein Mädchen behandelt. Julian dagegen schon. Er macht mich tausendmal glücklicher, als du es getan hast.“

Freitag, 30. August 2013

♥-Teil 8:-♥ Julian

Was war denn mit Julia los? Wir hatten so einen schönen Mittag miteinander. Naja, gut. Ich wusste, dass sie sauer auf diese Tussi war, aber meiner Meinung nach reagierte sie etwas über. „Schatz- sag mir bitte, was los ist. Ich merke doch, dass mit dir was nicht stimmt. Deshalb: Bitte lüge mich nicht an. Vertrau mir“, sagte ich und nahm ihre Hand und drückte sie fest.
Ich würde es dir ja gerne sagen“, sagte Julia. „Aber ich habe Angst, dich zu verschrecken und habe Angst, dass du deswegen dann Schluss machst.“
„Bitte, sag es“, sagte Julian und nahm mich in den Arm. "Ich würde nie mit dir Schluss machen."
„Ich wurde…“, fing Julia den ‚Satz an, brach ihn dann aber ab. Geduldig wartete ich darauf, dass sie weitersprach, aber sie tat es nicht. Sie kämpfte darum, nicht gleich wieder los zu weinen, das sah man ihr an und sie wurde ganz blass. Ich machte mir Sorgen um sie und fragte sie behutsam: „Mein Engel, ist alles okay?“
„Ob alles okay ist?“, schrie sie mich aufgebracht an. „Julian, ich wurde vergewaltigt und werde davon seitdem immer verfolgt. Ich kann nicht entspannt aus dem Haus gehen, ohne dass ich Angst haben muss, dass er mich verfolgt und mir das wieder antut.“

„Ich passe auf Dich auf, egal, wie schwer die Lage ist. Ich stehe hinter Dir. Und wenn er dir ein Haar krümmt, bekommt er es mit mir zu tun. Darauf kannst du zählen.“
„Aber ich will nicht, dass du dich da einmischst, weil ich Angst habe, dass er dir wehtut. Du bist mir wichtiger als alles andere und ich könnte es echt nicht ertragen, wenn dir etwas zustoßen würde“, sagte sie traurig. „Mir passiert nichts, ich will dich einfach vor diesem Arsch beschützen. Ich komme damit einfach nicht klar, dass er dir wehtun könnte. Aber wir beide schaffen das zusammen, hast du gehört, Julia?“
„Ja, wir beide schaffen das und mit diesem Satz nahm ich ihre Hand und drückte sie fest.

„Schatz?“, sagte Julia plötzlich. „Es tut mir leid, dass ich dich eben angeschrien habe, ich habe deswegen jetzt voll das schlechte Gewissen. 
„Brauchst du nicht, aber bitte tu das nicht mehr“, sagte ich.
„okay, sorry, Schatz“, sagte sie. „Es kommt nicht mehr vor.“



Da kam mir plötzlich ein Gedanke. „Julia?“, fragte ich meine Freundin. „Soll ich mal mit dem Typen reden? Ich kann es nicht mit ansehen, deine Angst, dass er dir auflauert und ich kann auch mit dem Gedanken nicht leben, dass er dich bedrohen und dir wehtuen könnte. Ich rede Tacheles mit dem und dann hält der sein Maul, das verspreche ich dir.“
„Ich will das nicht. Ich will nicht, dass du alleine zu ihm gehst, wenn will ich mit“, sagte Julia.
„Kommt nicht infrage“, sagte ich ernst.
„Doch!“, erwiderte sie ernst und ging beleidigt weg.

„Man- warum ging die denn jetzt weg?! Verstand sie nicht, dass ich nur ihre Sicherheit wollte? Ich konnte sie einfach nicht verstehen.“

Mittwoch, 28. August 2013

♥-Teil 7:-♥ Julia

Es schmeckte wirklich fantastisch. Eigentlich hatte ich gar nicht gewollt, dass er mein Essen mitbezahlt, aber er hatte ja darauf bestanden. Deshalb ging ich davon aus, dass er es auch wirklich wollte. Trotzdem nahm ich mir vor, das nächste Mal sein Essen mit zu bezahlen, egal was er sagte. Ich war so glücklich, dass ich gar nicht bemerkte, dass gerade ein fremdes Mädchen auf mich und Julian zugelaufen kam.
„Na Süßer, auch alleine hier?“, fragte sie, da sie mich zu ignorieren oder garnicht zu bemerken schien.
„Nein, wie du siehst, nicht“, erwiderte er abweisend ihr gegenüber. „Ich bin mit meiner Freundin hier“ und er nahm meine Hand und drückte sie sanft, um mir zu signalisieren, dass ICH seine Freundin war und er keineswegs interessiert an dieser Schlampe war. „Oooh, sorry, ich habe Dich gar nicht bemerkt, Schätzchen. Du bist so klein und unauffällig.“  „Was willst du denn mit der hässlichen Schlampe, wenn du mich haben kannst?“, fragte sie ihn verführerisch.           


Das war zu viel, ich nahm meine Sachen und rannte so schnell es ging, aus dem Schwimmbad. Ich konnte nicht mehr, die Worte dieses Flittchens hatten mich so stark verletzt, dass ich an meinem Nullpunkt angekommen war. Ich hatte so eine Angst, Julian zu verlieren. Es war nämlich vor ein paar Jahren so. Max (das ist mein Ex), war mit mir gerade mal 3 Monate zusammen. Er war immer total süß zu mir und las mir jeden Wunsch von den Augen ab. Er war immer für mich da, wenn ich Probleme hatte und er war mir gegenüber so zärtlich. Aber das ein Samstagabend das so verändern konnte, hätte ich echt nicht gedacht.

Wir hatten uns an diesem Samstag für 8 Uhr für einen Filmabend bei Max verabredet, weil wir an diesem Abend unser Halbjähriges hatten und unsere Eltern nicht da waren. Ich freute mich auf diesen Abend sehr und hatte mich extra schick, aber auch ein wenig sexy angezogen. Ich weiß noch genau, was ich trug: Meinen neuen, schwarzen Minirock und mein weißes Spitzentop. Als Parfum hatte ich mein Liebligsparfum aufgetragen: By Night von Christina Aguilera, ein schwerer, süß-riechender Duft. Ich denke, das war ein bisschen zu sexy, denn Max ging sehr schnell in die Offensive, er streichelte mir meine Beine und rutschte mit seinen Händen immer mehr in Richtung meines Rockes. Ich hatte  von Anfang an ein komisches Gefühl im Magen, ich weiß nicht, wieso. Auf jeden Fall war er nach sehr kurzer Zeit an meinem Rock angekommen und schob ihn ein Stück nach oben, sodass ich untenrum nur noch meinen Slip trug.
Ich ahnte schon, was er vor hatte und sagte: "Schatz, ich glaube ich weiß, was du vorhast. Und ich liebe Dich wirklich von ganzem Herzen, aber ich bin einfach noch nicht bereit", erwiderte ich. Ich dachte mir: "Julia, Max liebt Dich von ganzem Herzen, er wird es verstehen, wenn du noch warten willst", stattdessen brüllte er mich an: "Du kleine Schlampe ziehst dich jetzt aus, machst jetzt die Beine breit und ich ficke dich durch, verstanden?". "Nein, bitte, ich will noch nicht, vielleicht, wenn du noch 3 Monate wartest...", ich konnte meinen Satz gar nicht fertig beenden, da hatte er schon meinen Slip mit den Fingern zerrissen und war gewaltsam in mich eingedrungen. "Max, bitte hör auf, ich will das nicht!", schrie ich. Doch anstatt dass er aufhörte, gab er mir eine schallende Ohrfeige und machte einfach weiter. Egal, wie oft ich versuchte, ihn abzuwimmeln, es ging einfach nicht. Ich wusste keinen Ausweg mehr. 


Irgendwie gelang es mir dann, seinen Penis aus meiner Scheide herauszuziehen, mich anzuziehen und nach Hause zu rennen. Ich fühle mich so benutzt, schlampig. Ich lief und lief, ich versuchte erst mal meine Gedanken zu ordnen. Ich war so verschreckt und hatte so panische Angst, dass er mich verfolgte und schlagen würde, weil ich weggelaufen war. Ich wusste aber eigentlich gar nicht, wohin ich laufen sollte, ich wollte einfach nur weg. In meinem Kopf kreisten nur noch die diese schrecklichen Erinnerungen, Erinnerungen, die mir das Herz zerbrachen. Warum hatte er das nur getan? Ich war so enttäuscht. Ich wollte mit diesem Jungen mein Leben nicht mehr verbringen. Er war ein Arsch. Aber ich liebte diesen Arsch. Ich wollte ihn aus meinem Kopf verbannen, aber es dauerte sehr lange. Kurz nach dem Ereignis (Vergewaltigung) habe ich dann per SMS Schluss gemacht. Es ist unmöglich, ich weiß, aber ich konnte ihm einfach nicht mehr gegenübertreten und ihm nicht mehr gegenübertreten und in seine verlogenen Augen sehen.

Ich war so in meine Gedanken vertieft, dass ich gar nicht gemerkt hatte, dass Julian mir hinterhergelaufen war. „Julia, Schatz! Bitte warte.“ Nach einigen Minuten hatte er mich eingeholt und stand neben mir. „Was ist denn los, warum bist du weggelaufen?“, fragte mein Freund besorgt. „Nichts,sorry“,sagte ich schuldbewusst. „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich mache mir einfach Sorgen um uns.“
„Um uns?“,fragte er verwirrt. „Wieso das denn?“
„Ich habe Angst, es dir zu sagen“, sagte ich leise und mir liefen Tränen über die Wangen.
„Schatz, du kannst mit mir immer reden. Egal was ist. Ich möchte nur, dass du es weißt“, sagte er.
Ich wusste, dass er ein Recht darauf hatte, über meine Vergangenheit zu erfahren und ich wusste auch, dass es nicht richtig war, ihm diese vorzuenthalten. 

♥-Teil 6:- ♥Julian

Die Zeit mit ihr war so verdammt schön. Ich stand ja schon längere Zeit auf Julia; aber dass ich sie so begehrte, hätte ich echt nicht gedacht. „Wollen wir rutschen gehen?“, fragte mich Julia und riss mich aus meinen Gedanken. „Klar, gerne“, sagte ich, nahm sie bei der Hand und wir gingen gemeinsam zur Rutsche. „Komm, ich setz‘ mich hinter Dich, sodass ich meine Arme um Dich schlingen kann“, sagte ich. „Du bist so verdammt süß, Schatz“, sagte meine Freundin gerührt. „Nicht süßer als du!“, sagte ich lächelnd, und ich stieß sie von hinten an, dass wir losrutschen konnten. Gleich danach umarmte ich sie wieder, um sie weiter wärmen zu können.
Als wir fertig mit rutschen waren, hatte ich großen Hunger. Deshalb fragte ich Julia: „Hast du auch so großen Hunger wie ich, Süße?“ Oh ja, erwiderte sie. Lass uns was essen gehen.“ Und so machten wir uns Hand in Hand auf den Weg zum Kioskstand.

„Was darf ich euch zum Essen bringen?“, fragte uns die freundliche Verkäuferin des Kiosks. „Ich nehme eine Cola und einen Cheeseburger“, sagte ich, was willst du Süße?
„Das gleiche, Liebling.“
„Okay, 2 Cheeseburger und 2 Cola, bitte“, sagte ich.
„Okay, das macht dann 7 Euro“, erwiderte die Verkäuferin.
Julia wollte gerade ihren Geldbeutel zücken, um zu bezahlen, da sagte ich zu ihr: „Lass sein, ich bezahle für Dich mit.“
Glücklich lächelte sie mich an und bedankte sich mit einem Kuss. Nachdem ich für uns beide bezahlt hatte, gingen wir zu unserer Decke und stellte unser Essen ab.
„Guten Appetit, Schatz.“
„Danke, dir auch und danke, dass du mein Essen mitbezahlt hast“, erwiderte Julia und gab mir als Dank einen intensiven Kuss auf die Lippen. Wir waren so vertieft in unseren Kuss, dass wir unser Essen völlig vergaßen. Da fiel es mir wieder ein.

„Schatz“, lachte ich. „Ich liebe es, Dich zu küssen, aber unser Essen wird kalt. Verschieben wir das auf nach dem Essen.“ „Okay, abgemacht“, sagte sie lächelnd und wir widmeten uns unserem Essen. 

„Schmeckt’s dir?“, fragte ich sie.
„Oh ja, es schmeckt hervorragend und dir?“, fragte sie mich interessiert.
„Wenn’s meinem Schatz schmeckt, schmeckt’s mir auch“, sagte ich und lächelte sie an.
„Wie süß du bist, das freut mich, wenn’s dir auch schmeckt. 

Dienstag, 27. August 2013

♥-Teil 5- ♥ Julia

Ich war so verdammt glücklich. Ich meine, ich hatte immer davon geträumt, mit Julian zusammen zu kommen- aber dass das wirklich mal Realität wird- hätte ich echt nicht gedacht. Überglücklich sah ich meinem Freund in die Augen. Er war so wunderschön. Seine tiefblauen Augen, die mich unter seinen schwarzen, langen Wimpern hervor anschauten, verschlugen mir die Sprache. Wie hatte ich einen solch attraktiven Jungen nur verdient?
„Schatz?“, fragte Julian mich, als wir an einem schönen, schattigen Plätzchen angekommen waren, „wollen wir uns hier hinlegen“? „Oh ja, gerne, Liebling. Dieses Plätzchen ist wunderschön.“ Und so breitete Julian seine Decke aus und legte sich auf diese. „Komm, Süße, du kannst dich an mich kuscheln“, erwiderte er. Das ließ ich mir nicht 2 mal sagen. Lächelnd gesellte ich mich zu meinem Freund auf die Decke, welcher schützend seine Arme um meinen Körper legte. Während ich so nah an ihm lag, genoss ich seine Wärme und atmete seinen wundervollen Geruch ein. Er roch so gut nach Aftershave und Julian. An diesen Geruch könnte ich mich gewöhnen. Ich lächelte glücklich. Ach ja, er war mein Freund. „Über was denkst du nach, Schatz?“, fragte Julian mich. „Über uns.“, sagte ich glücklich und lächelte. „Und diese Vorstellung ist wunderschön.“ „Ich weiß“, sagte Julian und küsste mich zärtlich. 
„Wollen wir ins Wasser gehen?“, fragte mich Julian. „Ja, gerne“, sagte ich, nahm ihn bei der Hand und wir gingen gemeinsam ins Wasser. „Kleine Abkühlung gefällig?“, fragte Julian mich und grinste. Ich konnte gar nicht richtig antworten, da hatte er mich auch schon ins Wasser geschubst. „Brrr. Ist das kalt“, sagte ich zitternd, als ich mich wieder bibbernd an den Beckenrand gesetzt hatte, musste aber auch lachen, weil Julian mich so frech angrinste. „Du bist fies, Schatz“, sagte ich gespielt traurig. „Was sich liebt, das neckt sich“, sagte er und stubste mich in die Seite. „Komm, wir gehen schwimmen“, sagte ich lachend, ließ ihn aber voran gehen und schubste ihn schwungvoll ins Wasser. „Rache ist süß, haha“, sagte ich. „Verdammt süß“, stimmte mir Julian zu. 
♥-Teil 4- ♥ Julian
Gleich müsste ich eigentlich da sein. Ja, da war Julia’s Haus. Das blaue Haus mit der großen, weißen Tür. Ich ging durch das keine, blaue Gartentor und klingelte an ihrer Tür. Kurze Zeit später wurde sie geöffnet und Julia lächelte mich freundlich an.
„Hi, danke, dass du gekommen bist“, sagte sie fröhlich.
„Mach ich doch gerne“, antwortete ich.
„Wirklich?“, fragte sie unsicher.
„Na klar, würde ich dich nicht mögen, würde ich auch nicht kommen“, erwiderte ich ihr.
„Wie süß du bist, danke“, antwortete sie meines Erachtens nach erleichtert. „Wollen wir los?“
„Na klar, auf geht’s!“
Und so machten wir uns auf den Weg zum Schwimmbad. Ich versuchte ihr einige Signale zu senden: streifte „unauffällig“ ihre Hand oder sah sie sehr eindringlich an. Ab und zu streifte ich mir auch durch die Haare. Ich merkte, dass sie sehr schüchtern war, aber sie reagierte auf meine Zeichen, das machte mir mehr Hoffnung.
„Komm schon, Julian, du musst es ihr sagen, jetzt oder nie, du weißt nicht, ob du sie nochmal triffst..“, sagte ich zu mir selbst und so nahm ich mir ein Herz und fing an. „Julia, bitte hör‘ mir zu, ich finde Dich schon immer toll. Du bist ein wunderschönes Mädchen mit einem Charakter, der goldwert ist. Ich habe mich in Dich verliebt..“
Julia guckte mich einen Moment an, dann lächelte sie überglücklich. Sie ging langsam auf mich zu, legte ihre Arme an meine Hüften, näherte ihren Kopf langsam meinem Mund und presste ihre Lippen auf meine.
„Ich liebe Dich auch, Julian“, sagte sie glücklich. „Von ganzem Herzen.“ 
"Wollen wir reingehen?", fragte Julia mich und riss mich so aus meinen Gedanken. "Ja, gerne, mein Schatz", sagte ich, wir bezahlten (ich bezahlte für sie mit) und wir gingen Hand in Hand ins Schwimmbad. 


Montag, 26. August 2013

♥-Teil 3- ♥ Julia

„Was war das denn eben? Zuerst verstehen wir uns total gut und dann muss er auf einmal nach Hause..Habe ich ihn gelangweilt und er wollte einfach nur höflich sein?“ Ich überlegte stundenlang, aber ich kam auf keine vernünftige Erklärung. Deshalb beschloss ich, ihn anzurufen. Deshalb griff ich nach meinem Handy und wählte seine Nummer. Nachdem es 3 Mal geklingelt hatte, ging Julian an sein Handy.
„Hallo?“- hörte ich ihn sagen.
„Hey, hier ist Julia“-erwiderte ich. „Wie geht’s dir?“
„Passt schon und bei dir?“, erwiderte er.
„Genauso. Ich wollte Dich fragen, warum du gerade so schnell weg musstest“, sagte sie.
„Ach meine Mutter hat angerufen und gesagt, dass ich nach Hause kommen soll, weil es schon so spät ist. Sie ist ziemlich streng weisst du, bitte glaube mir, es hat nichts mit Dir zu tun..“, erwiderte er und mir fiel ein Stein vom Herzen.
„Ist schon okay. Hast du vielleicht Lust, morgen mit mir ins Schwimmbad zu gehen?“, fragte ich ihn, um zu testen, ob er wirklich Lust auf mich hatte.
„Na klar, ich hole Dich dann um 14 Uhr bei Dir zu Hause ab, bis dann.“ 
Ich war so erleichtert. Er wollte sich weiterhin mit mir treffen. Dieser Gedanke ließ mein Herz höher schlagen. Da fiel mir plötzlich ein, dass ich schon total seit 1 Woche nicht mehr mit meiner besten Freundin Lina  über Julian und die Neuigkeiten gesprochen hatte. Deshalb rief ich sie an..
„Ja?“, hörte ich Lina verwundert ins Telefon sagen.
„Ja, hi, ich bin’s Julia.“
„Ah, hey, Süße, wie geht’s dir? Was gibt’s Neues?“
„Ich hatte gestern mit Julian ein Date im Park.“, erzählte ich ihr glücklich.
„Uuund? Wie war’s?, fragte sie neugierig und ich hörte, wie sie sich für mich freute.
„Es war wunderschön, wir haben uns total gut verstanden und er hat auch ein bisschen mit mir geflirtet“, erwiderte ich. „Aber auf einmal hat er einen Anruf bekommen, der anscheinend von seiner Mutter war, weil er musste dann nach Hause“, erzählte ich ihr etwas traurig.
„Oh, okay. Das tut mir leid für Dich. Aber er meldet sich bestimmt wieder, weil er Dich wiedersehen will, wenn ihr euch so gut verstanden habt“, versuchte sie mich aufzumuntern.
„Hat er ja schon, er kommt heute um 14 Uhr und holt mich ab“, sagte ich glücklich.
„Das ist ja schon in einer Stunde… naja dann lege ich mal auf, dass du dich fertig machen kannst. Viel Glück."
„Danke, Süße, ich ruf dich nachher an und sag dir, wie es war, okay?“

„Ja, bis dann, viel Spaß“ 
Mit einem Blick auf die Uhr fiel mir auf, dass es schon 13 Uhr war. Schnell zog ich mir meine beige Hotpants und mein schwarzes Spitzentop, packte meine Schwimmtasche und wartete auf Julian, der gleich kommen würde, um mich zuhause abzuholen. 

Sonntag, 25. August 2013

♥-Teil 2- ♥ Julian

Ich genoss die Zeit mit ihr sehr. Auch, wenn sie meistens nur sehr schüchtern neben mir lief und sich nicht großartig traute, mit mir ein Gespräch anzufangen, war das Treffen sehr schön. Deshalb ergriff ich die Initiative und fragte sie: „Was machst du eigentlich gerne in deiner Freizeit?“ Daraufhin sprachen wir gemeinsam über unsere Hobbys und Interessen, aber auch über unseren Freundeskreis. Nachdem ich merkte, dass sie ein wenig aufgetaut war, fragte ich sie: „ Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich deine Hand nehme?“. „Ja!“, sagte Julia glücklich und ich sah dieses kleine Funkeln in ihren Augen, als meine Hand ihre Hand umschloss. Gemeinsam liefen wir so durch den Park. Als wir an einem kleinen Fluss angekommen waren, legten wir uns nebeneinander und starten gen Himmel. Als ich merkte, dass es kälter wurde und Julia anfing, zu frieren, fragte ich sie: „ Ist dir kalt?“.“Ja, entgegnete sie schüchtern.“ „Komm,kuschel dich an mich, ich wärme Dich, sagte ich zu ihr, um ihr die Schüchternheit etwas zu nehmen. Daraufhin kuschelte sie sich vorsichtig an mich und schloss für einen Moment die Augen und ich träumte vor mich hin. Einige Male ertappte ich mich selbst dabei, wie ich ihr gedankenverloren durchs Haar streichelte und ihre Kopfhaut massierte. Doch ihr schien es zu gefallen. „Gefällt dir das?“ fragte ich sie vorsichtig. „Oh ja, mach bitte weiter, ich liebe Massagen“, erwiderte sie. Daraufhin massierte ich sie weiter. Kurz darauf klingelte mein Handy und ich nahm ab. „Julian, wo bist du, verdammt nochmal?“, hörte ich meine Mutter in den Hörer schreien.

„Du solltest schon seit 2 Stunden zuhause sein.“ Tut mir leid, Mama, ich bin gerade unterwegs im Park und habe die Zeit vergessen. „Du kommst jetzt sofort nach Hause sonst gibt’s Stress!“. „Ja, ist okay, Mama, ich bin in einer halben Stunde da“, sagte ich wütend. „Was ist los? Fragte mich Julia etwas traurig. „Meine Mutter hat mich eben angerufen und hat Stress geschoben, wann ich nach Hause komme, weil ich eigentlich schon seit 2 Stunden zuhause sein sollte, sagte ich mit schlechtem Gewissen. „Okay, darf ich Dich nach Hause begleiten?“, fragte Julia mich und ich spürte die Traurigkeit in ihrer Stimme. „Na klar, ich würde mich sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher. 

„Na klar, ich würde mich sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher. Gemeinsam liefen wir nach Hause. „Danke für diesen Tag, Julian. Er war wunderschön“, sagte Julia glücklich. „Wollen wir uns morgen wieder treffen?“, ich traute meinen Ohren nicht: Sie wollte mich wieder sehen. „Ja“,sagte ich rasch, „gerne“. „Okay, bis dann“, sagte Julia, umarmte mich und ging. 


Als ich nach Hause kam, stand meine Mutter bereits wütend in der Tür. „Julian, du erzählst mir jetzt sofort, warum du dich so spät noch im Park rumtreibst, morgen ist Schule!“ „Es tut mir ja leid, Mama, sagte ich. Ich hatte eben ein Date mit einem Mädchen und ich habe die Zeit vergessen. „Mit einem Mädchen?“, fragte sie empört, „du weisst ganz genau, dass du dich um eine solche Uhrzeit nicht mehr draußen, und vor allem allein, mit einem fremden Mädchen treffen sollst. Das habe ich dir jetzt schon so oft gesagt…“ „Aber Mama, ich brauche doch auch mal meine Privatsphäre, und außerdem kannst du mir es nicht verbieten, mich mit einem Mädchen zu treffen. Sowas ist absurd. Was ist denn daran so schlimm?“, fragte ich erschrocken.“Du sollst nicht jetzt schon Vater werden, Julian! Du kannst ja noch nicht mal genug für dich selbst sorgen.“ Das hatte gesessen. Ich versuchte meiner Mutter zu erklären, dass ich jetzt noch garkeinen Sex mit Julia haben wollte, aber sie blieb stur. Ich konnte sie einfach nicht verstehen… 



Montag, 19. August 2013

♥-Teil 1- ♥  Julia

Es war der Wecker, der mich aus meinem Schlaf erwachen ließ. Müde streckte ich mich und machte mich hastig fertig für die Schule. Heute war der große Tag- ich würde meinem Schwarm Julian endlich meine Liebe gestehen. Als ich in der Schule ankam, saß er bereits an seinem Platz, und als ich in ihn sah, verlor ich mich mal wieder in mir selbst. „Julia?“, sagte meine Lehrerin plötzlich, „setzt du dich bitte hin, ich möchte mit meinem Unterricht beginnen.“ „Aber natürlich, entschuldigen Sie bitte“, sagte ich beschämt und setzte mich auf meinen Platz und der Unterricht begann. Ich war jedoch total von Julian abgelenkt und konnte dem Unterricht gar nicht richtig folgen. In Gedanken malte ich mir aus, wie unser Gespräch denn ablaufen würde und wie er reagieren würde. Liebte er mich auch? Oder eine andere?- Ach, komm schon, Julia, sagte ich zu mir selbst, so ein hübscher Junge will bestimmt nichts von so einer hässlichen Tussi, wie von dir. Viel zu schnell ging der Schultag rum und die entscheidende Zeit war gekommen. Schnell und nervös packte ich meine Sachen zusammen, um Julian vor dem Gebäude abzufangen, doch ich war so in Gedanken, dass mir meine gesamten Schulsachen auf den Boden fielen. Plötzlich hörte ich eine vertraute Stimme hinter mir. „Julia, soll ich dir vielleicht helfen?“- es war die Stimme von Julian. Ähm, ja das wäre sehr nett von dir, sagte ich schüchtern und blickte auf den Boden. „Natürlich mach ich das“, erwiderte er, und mein Herz fing stark zu pochen an, vor Aufregung. Gemeinsam räumten wir die Sachen in meine Tasche, wobei sich unsere Hände immer mal wieder streiften. Mein Bauch kribbelte wie verrückt und Julian sah mir tief in die Augen. Ach komm schon Julia, das ist Zufall, er will nur nett sein und dir helfen, das ist alles. Als wir fertig waren, bedankte ich mich bei ihm und wir liefen gemeinsam aus dem Gebäude. 


Auf dem Nachhauseweg konnte ich nicht mehr aufhören zu lächeln. Ich war so überrascht, dass Julian so hilfsbereit mir gegenüber gewesen war. „So schlimm kann er dich also gar nicht finden“- jubelte mir mein Unterbewusstsein zu. „Julia!“, rief plötzlich eine vertraute Stimme und riss mich aus meinen Gedanken. Ich drehte mich um und erblickte Julian hinter mir. „ja?“, fragte ich verwundert. „Ich wollte Dich fragen, ob du dich heute mit mir treffen willst. „Gerne“, antwortete ich glücklich, „Um wie viel Uhr könntest du denn?“. „So
um halb 3 im Park?“ fragte er unsicher. „Ok, einverstanden, bis dann.“ Schnell lief ich nach Hause und machte mich fertig. Ich schminkte mich dezent und zog mir ein weißes Blümchenkleid und beige Ballerinas an. Anschließend trug ich mir mein Lieblingsparfum auf und ging aus dem Haus. Im Kopf ging ich nochmal die Worte durch, die ich zu Julian sagen wollte. „Julian, ich muss dir etwas gestehen. Ich finde dich schon immer toll und finde deine Art einfach toll. Ich glaube, ich habe mich in Dich verliebt.“ Ich war so in meine Gedanken vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, dass ich schon da war.

„Hi, danke, dass du gekommen bist“, hörte ich Julian sagen. „Ich muss mich für deine Einladung bedanken“, erwiderte ich. „Ach Quatsch“- sagte Julian, „was wollen wir machen, auf was hättest du Lust?“. „Mhm, ich fände es cool, wenn wir hier im Park spazieren gehen könnten, natürlich nur, wenn du Lust hast, erwiderte ich. Julian stimmte begeistert zu und wir machten uns auf den Weg zum Park.