Sonntag, 6. Oktober 2013

Teil 17: -Julian-

Kurze Zeit später war ich damit fertig, das Essen vorzubereiten und brachte es hoch in mein Zimmer. Meine wunderschöne Freundin war immer noch in meinem Bett und als sie mich sah, stand sie auf, um mir das Tablett abzunehmen. Doch ich gab ihr zu verstehen, dass ich das auch alleine schaffen würde. Ich wollte sie heute einfach nur mal verwöhnen. Ich hatte ihr extra ihr Lieblingsessen gemacht- Nutellatoast, Schoko Pops und Kakao. „Danke, mein Schatz“, sagte sie und nahm mir das Tablett aus den Händen. „Das sieht echt total lecker aus. Woher weißt du, was mein Lieblingsessen ist?“, fragte sie mich erstaunt. Doch ich lächelte sie einfach nur an. „Lass es dir schmecken“, sagte ich liebevoll und begann, meine Freundin mit den Schoko-Pops zu füttern. Sie lehnte sich vorsichtig an mich und ließ es sich schmecken. 
„Schmeckts dir gut?“, fragte ich sie.
„Perfekt, danke Schatz“, sagte sie überglücklich.
„Wollen wir uns heute eigentlich noch einen schönen Tag machen?“, fragte ich sie.
„Gerne. An was hättest du denn gedacht, was wir machen könnten?“; fragte sie mich.
„Das ist mir eigentlich egal, hauptsache du bist bei mir“, erwiderte ich und ich meinte es ernst. Denn ich wollte sie nach unserer schönen Zeit nicht gehen lassen.
„Wollen wir uns jetzt vielleicht fertig machen, etwas durch die Stadt schlendern und später in der Stadt was zu Mittag essen gehen?“, schlug sie vor. Ich fand diese Idee super und stimmte zu.
Wir aßen gemütlich unser Frühstück fertig, zogen uns an und machten uns auf den Weg in die Stadt. Da fiel meiner Freundin ein, dass sie noch ein Kleid brauchte. Also suchten wir gemeinsam nach dem perfekten Kleid für meine Freundin. Nach einiger Zeit wurde ich fündig, ich hatte in der Glasscheibe eines Ladens namens „New Look“ ein wunderschönes, beiges Kleid gefunden. In meinen Augen war es perfekt auf Julia abgestimmt.
„Schatz? Ich habe ein wunderschönes Kleid für dich gefunden“, erwiderte ich.
„Lass sehen!“, rief sie mir glücklich aus ihrer Kabine zu. Ich suchte ihr ihre Größe raus und brachte ihr das Kleid in die Kabine. Als sie es anhatte, trat sie aus der Kabine und fragte mich: „Und? Wie findest du es?“
Ich war sprachlos. Es war wunderschön. Dieses Kleid war perfekt auf sie abgestimmt.
„Du bist wunderschön“, sagte ich und sah sie an und bemerkte, dass sie vor Erstaunen ihren Mund geöffnet hatte.
„Wunderschön?“, fragte sie mich verwundert. „Meinst du das ernst?“
„Ja, meine Süße. Du siehst aus wie eine Prinzessin. Wie MEINE Prinzessin.
Nachdem sich meine Freundin auch selbst von dem Kleid überzeugt hatte, gingen wir an die Kasse, um zu bezahlen. Als sie ihre Geldbüchse zückte, sagte ich zu ihr: „Lass sein, Schatz. Ich bezahle für dich.
„Quatsch, brauchst du nicht, das ist doch viel zu teuer“, erwiderte sie.
„Mach dir darüber keine Gedanken“, sagte ich und bezahlte das Kleid an der Kasse.


Als wir draußen waren, bedankte sie sich bei mir. „Weisst du eigentlich schon, wann du dieses Traumkleid anziehen willst?“, fragte ich sie etwas schüchtern und hoffte darauf, dass sie es sich für den Schulball gekauft hatte. Julia hielt einige Zeit inne und überlegte. Dann sagte sie auf einmal: „Schatz? Du weißt doch, dass ich jetzt in der 10. Klasse bin und in 2 Wochen unser Abschlussball stattfindet. Ich habe mir das Kleid bezüglich des Abschlussballes gekauft und wollte dich fragen, ob du mit mir gemeinsam zu dem Ball gehen willst.“


„Natürlich, meine Süße. Ist mir eine Ehre mit der schönsten Frau der Welt auszugehen“, sagte ich und küsste sie.

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