Der Film war genial. Ich liebte Horrorfilme über alles und ich fand es so unglaublich süß, dass Julia immer näher an mich heranrückte, um bei mir Schutz zu suchen. „Hast du Angst, Süße?“, fragte ich sie etwas besorgt.
„Nein, ich finde, dass der Film gar nicht so schlimm ist, wie ich erwartet hatte“, sagte sie erleichtert.
„So soll das sein“, erwiderte ich. „Außerdem bin ich ja auch bei dir und beschütze Dich“, flüsterte ich ihr ins Ohr, worauf sie sich an mich lehnte und ihren Kopf auf meine Brust legte. Einige Zeit später war sie eingeschlafen.
Gedankenverloren schaute ich den Film weiter und ertappte mich ab zu dabei, wie ich ihr sanft durch ihre wunderschönen, braunen Haare fuhr.
Kurze Zeit später öffnete sie wieder ihre wunderschönen, blauen Augen und lächelte mich glücklich an.
„Schatz?“, fragte ich sie vorsichtig.
„Ja?“, erwiderte sie auf meine Frage.
„Es ist schon sehr spät und ich will dich nicht gerne alleine nach Hause schicken. Denkst du, deine Mutter würde es erlauben, dass du bei mir übernachtest? Oder hast du dazu überhaupt Lust?“, fragte ich sie und hoffte so sehr, dass sie zusagen würde.
„Also ich finde diese Idee toll, denkst du, dass es für deine Eltern in Ordnung wäre?“, fragte sie mich und ich merkte, wie sehr sie auf ein „ja“ hoffte.
„Natürlich, sonst würde ich dich ja nicht fragen“, sagte ich lächelnd.
„Aber ich hab‘ ja jetzt gar keine Schlafsachen dabei..“, fing sie an.
„Du kannst was von meinen Sachen haben“, sagte ich und lächelte sie an.
„Das wäre super nett, danke“, sagte sie erleichtert. „Ich kann ja jetzt mal meine Mum anrufen und sie fragen, ob das in Ordnung wäre“, schlug sie mir vor.
„Ja, mach das. Das Telefon steht im Büro.“
„okay, danke Süßer“, sagte Julia und gab mir einen Kuss auf die Backe. Kurze Zeit später kam meine Freundin freudestrahlend zurück ins Wohnzimmer. „Und?“, fragte ich neugierig.
„Ich darf!“, jubelte sie und umarmte mich fest.„Das freut mich. Die Zeit wird bestimmt megaschön“, sagte ich glücklich und malte mir bereits die schönsten Momente unseres Abends aus.
„Mit dir kann es ja nur schön werden“, sagte sie lächelnd und schmiegte sich an mich.
„Ich hab irgendwie keine Lust mehr, auf den Film“, sagte Alex schlagartig. Wollen wir vielleicht noch ein bisschen durch die Luft spazieren? Hier ist es so unglaublich stickig“, sagte er. Das liegt an euch“, sagte er und grinste mich und meine Freundin an.
„Du und Lina könntet es hier drin noch „stickiger“ machen, als es eh schon ist“, neckte ich ihn, worauf Lina leicht errötete. Sie ihren Kopf schlagartig ein Stück auf die Seite, aber ich hatte es genau gesehen. Sie mochte ihn also auch, wie sehr, konnte ich nicht beurteilen, aber egal konnte er ihr nicht sein. Ich beschloss, meine Freundin darauf anzusprechen, da ich wusste, dass mein bester Kumpel schon sehr lange in Lina verliebt war, sich aber nie getraut hatte, den ersten Schritt zu machen.
„Klar“, antwortete sie mir. „Wir gehen mal kurz raus an die frische Luft, wir sind
so in 20 Minuten wieder da“, teilte sie Lina und Alex mit und so machten wir
uns auf den Weg nach draußen.
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