Dienstag, 27. August 2013

♥-Teil 5- ♥ Julia

Ich war so verdammt glücklich. Ich meine, ich hatte immer davon geträumt, mit Julian zusammen zu kommen- aber dass das wirklich mal Realität wird- hätte ich echt nicht gedacht. Überglücklich sah ich meinem Freund in die Augen. Er war so wunderschön. Seine tiefblauen Augen, die mich unter seinen schwarzen, langen Wimpern hervor anschauten, verschlugen mir die Sprache. Wie hatte ich einen solch attraktiven Jungen nur verdient?
„Schatz?“, fragte Julian mich, als wir an einem schönen, schattigen Plätzchen angekommen waren, „wollen wir uns hier hinlegen“? „Oh ja, gerne, Liebling. Dieses Plätzchen ist wunderschön.“ Und so breitete Julian seine Decke aus und legte sich auf diese. „Komm, Süße, du kannst dich an mich kuscheln“, erwiderte er. Das ließ ich mir nicht 2 mal sagen. Lächelnd gesellte ich mich zu meinem Freund auf die Decke, welcher schützend seine Arme um meinen Körper legte. Während ich so nah an ihm lag, genoss ich seine Wärme und atmete seinen wundervollen Geruch ein. Er roch so gut nach Aftershave und Julian. An diesen Geruch könnte ich mich gewöhnen. Ich lächelte glücklich. Ach ja, er war mein Freund. „Über was denkst du nach, Schatz?“, fragte Julian mich. „Über uns.“, sagte ich glücklich und lächelte. „Und diese Vorstellung ist wunderschön.“ „Ich weiß“, sagte Julian und küsste mich zärtlich. 
„Wollen wir ins Wasser gehen?“, fragte mich Julian. „Ja, gerne“, sagte ich, nahm ihn bei der Hand und wir gingen gemeinsam ins Wasser. „Kleine Abkühlung gefällig?“, fragte Julian mich und grinste. Ich konnte gar nicht richtig antworten, da hatte er mich auch schon ins Wasser geschubst. „Brrr. Ist das kalt“, sagte ich zitternd, als ich mich wieder bibbernd an den Beckenrand gesetzt hatte, musste aber auch lachen, weil Julian mich so frech angrinste. „Du bist fies, Schatz“, sagte ich gespielt traurig. „Was sich liebt, das neckt sich“, sagte er und stubste mich in die Seite. „Komm, wir gehen schwimmen“, sagte ich lachend, ließ ihn aber voran gehen und schubste ihn schwungvoll ins Wasser. „Rache ist süß, haha“, sagte ich. „Verdammt süß“, stimmte mir Julian zu. 

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