Ich
war so verdammt glücklich. Ich meine, ich hatte immer davon geträumt, mit
Julian zusammen zu kommen- aber dass das wirklich mal Realität wird- hätte ich
echt nicht gedacht. Überglücklich sah ich meinem Freund in die Augen. Er war so
wunderschön. Seine tiefblauen Augen, die mich unter seinen schwarzen, langen
Wimpern hervor anschauten, verschlugen mir die Sprache. Wie hatte ich einen
solch attraktiven Jungen nur verdient?
„Schatz?“,
fragte Julian mich, als wir an einem schönen, schattigen Plätzchen angekommen
waren, „wollen wir uns hier hinlegen“? „Oh ja, gerne, Liebling. Dieses
Plätzchen ist wunderschön.“ Und so breitete Julian seine Decke aus und legte
sich auf diese. „Komm, Süße, du kannst dich an mich kuscheln“, erwiderte er.
Das ließ ich mir nicht 2 mal sagen. Lächelnd gesellte ich mich zu meinem Freund
auf die Decke, welcher schützend seine Arme um meinen Körper legte. Während ich
so nah an ihm lag, genoss ich seine Wärme und atmete seinen wundervollen Geruch
ein. Er roch so gut nach Aftershave und Julian. An diesen Geruch könnte ich
mich gewöhnen. Ich lächelte glücklich. Ach ja, er war mein Freund. „Über was
denkst du nach, Schatz?“, fragte Julian mich. „Über uns.“, sagte ich glücklich
und lächelte. „Und diese Vorstellung ist wunderschön.“ „Ich weiß“, sagte Julian
und küsste mich zärtlich.
„Wollen
wir ins Wasser gehen?“, fragte mich Julian. „Ja, gerne“, sagte ich, nahm ihn
bei der Hand und wir gingen gemeinsam ins Wasser. „Kleine Abkühlung gefällig?“,
fragte Julian mich und grinste. Ich konnte gar nicht richtig antworten, da
hatte er mich auch schon ins Wasser geschubst. „Brrr. Ist das kalt“, sagte ich
zitternd, als ich mich wieder bibbernd an den Beckenrand gesetzt hatte, musste
aber auch lachen, weil Julian mich so frech angrinste. „Du bist fies, Schatz“,
sagte ich gespielt traurig. „Was sich liebt, das neckt sich“, sagte er und
stubste mich in die Seite. „Komm, wir gehen schwimmen“, sagte ich lachend, ließ
ihn aber voran gehen und schubste ihn schwungvoll ins Wasser. „Rache ist süß,
haha“, sagte ich. „Verdammt süß“, stimmte mir Julian zu.
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