Sonntag, 25. August 2013

♥-Teil 2- ♥ Julian

Ich genoss die Zeit mit ihr sehr. Auch, wenn sie meistens nur sehr schüchtern neben mir lief und sich nicht großartig traute, mit mir ein Gespräch anzufangen, war das Treffen sehr schön. Deshalb ergriff ich die Initiative und fragte sie: „Was machst du eigentlich gerne in deiner Freizeit?“ Daraufhin sprachen wir gemeinsam über unsere Hobbys und Interessen, aber auch über unseren Freundeskreis. Nachdem ich merkte, dass sie ein wenig aufgetaut war, fragte ich sie: „ Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich deine Hand nehme?“. „Ja!“, sagte Julia glücklich und ich sah dieses kleine Funkeln in ihren Augen, als meine Hand ihre Hand umschloss. Gemeinsam liefen wir so durch den Park. Als wir an einem kleinen Fluss angekommen waren, legten wir uns nebeneinander und starten gen Himmel. Als ich merkte, dass es kälter wurde und Julia anfing, zu frieren, fragte ich sie: „ Ist dir kalt?“.“Ja, entgegnete sie schüchtern.“ „Komm,kuschel dich an mich, ich wärme Dich, sagte ich zu ihr, um ihr die Schüchternheit etwas zu nehmen. Daraufhin kuschelte sie sich vorsichtig an mich und schloss für einen Moment die Augen und ich träumte vor mich hin. Einige Male ertappte ich mich selbst dabei, wie ich ihr gedankenverloren durchs Haar streichelte und ihre Kopfhaut massierte. Doch ihr schien es zu gefallen. „Gefällt dir das?“ fragte ich sie vorsichtig. „Oh ja, mach bitte weiter, ich liebe Massagen“, erwiderte sie. Daraufhin massierte ich sie weiter. Kurz darauf klingelte mein Handy und ich nahm ab. „Julian, wo bist du, verdammt nochmal?“, hörte ich meine Mutter in den Hörer schreien.

„Du solltest schon seit 2 Stunden zuhause sein.“ Tut mir leid, Mama, ich bin gerade unterwegs im Park und habe die Zeit vergessen. „Du kommst jetzt sofort nach Hause sonst gibt’s Stress!“. „Ja, ist okay, Mama, ich bin in einer halben Stunde da“, sagte ich wütend. „Was ist los? Fragte mich Julia etwas traurig. „Meine Mutter hat mich eben angerufen und hat Stress geschoben, wann ich nach Hause komme, weil ich eigentlich schon seit 2 Stunden zuhause sein sollte, sagte ich mit schlechtem Gewissen. „Okay, darf ich Dich nach Hause begleiten?“, fragte Julia mich und ich spürte die Traurigkeit in ihrer Stimme. „Na klar, ich würde mich sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher. 

„Na klar, ich würde mich sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher. Gemeinsam liefen wir nach Hause. „Danke für diesen Tag, Julian. Er war wunderschön“, sagte Julia glücklich. „Wollen wir uns morgen wieder treffen?“, ich traute meinen Ohren nicht: Sie wollte mich wieder sehen. „Ja“,sagte ich rasch, „gerne“. „Okay, bis dann“, sagte Julia, umarmte mich und ging. 


Als ich nach Hause kam, stand meine Mutter bereits wütend in der Tür. „Julian, du erzählst mir jetzt sofort, warum du dich so spät noch im Park rumtreibst, morgen ist Schule!“ „Es tut mir ja leid, Mama, sagte ich. Ich hatte eben ein Date mit einem Mädchen und ich habe die Zeit vergessen. „Mit einem Mädchen?“, fragte sie empört, „du weisst ganz genau, dass du dich um eine solche Uhrzeit nicht mehr draußen, und vor allem allein, mit einem fremden Mädchen treffen sollst. Das habe ich dir jetzt schon so oft gesagt…“ „Aber Mama, ich brauche doch auch mal meine Privatsphäre, und außerdem kannst du mir es nicht verbieten, mich mit einem Mädchen zu treffen. Sowas ist absurd. Was ist denn daran so schlimm?“, fragte ich erschrocken.“Du sollst nicht jetzt schon Vater werden, Julian! Du kannst ja noch nicht mal genug für dich selbst sorgen.“ Das hatte gesessen. Ich versuchte meiner Mutter zu erklären, dass ich jetzt noch garkeinen Sex mit Julia haben wollte, aber sie blieb stur. Ich konnte sie einfach nicht verstehen… 



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