Ich genoss
die Zeit mit ihr sehr. Auch, wenn sie meistens nur sehr schüchtern neben mir
lief und sich nicht großartig traute, mit mir ein Gespräch anzufangen, war das
Treffen sehr schön. Deshalb ergriff ich die Initiative und fragte sie: „Was
machst du eigentlich gerne in deiner Freizeit?“ Daraufhin sprachen wir
gemeinsam über unsere Hobbys und Interessen, aber auch über unseren
Freundeskreis. Nachdem ich merkte, dass sie ein wenig aufgetaut war, fragte ich
sie: „ Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich deine Hand nehme?“. „Ja!“, sagte
Julia glücklich und ich sah dieses kleine Funkeln in ihren Augen, als meine
Hand ihre Hand umschloss. Gemeinsam liefen wir so durch den Park. Als wir an
einem kleinen Fluss angekommen waren, legten wir uns nebeneinander und starten
gen Himmel. Als ich merkte, dass es kälter wurde und Julia anfing, zu frieren,
fragte ich sie: „ Ist dir kalt?“.“Ja, entgegnete sie schüchtern.“ „Komm,kuschel
dich an mich, ich wärme Dich, sagte ich zu ihr, um ihr die Schüchternheit etwas
zu nehmen. Daraufhin kuschelte sie sich vorsichtig an mich und schloss für
einen Moment die Augen und ich träumte vor mich hin. Einige Male ertappte ich
mich selbst dabei, wie ich ihr gedankenverloren durchs Haar streichelte und
ihre Kopfhaut massierte. Doch ihr schien es zu gefallen. „Gefällt dir das?“
fragte ich sie vorsichtig. „Oh ja, mach bitte weiter, ich liebe Massagen“,
erwiderte sie. Daraufhin massierte ich sie weiter. Kurz darauf klingelte mein
Handy und ich nahm ab. „Julian, wo bist du, verdammt nochmal?“, hörte ich meine
Mutter in den Hörer schreien.
„Du solltest
schon seit 2 Stunden zuhause sein.“ Tut mir leid, Mama, ich bin gerade
unterwegs im Park und habe die Zeit vergessen. „Du kommst jetzt sofort nach
Hause sonst gibt’s Stress!“. „Ja, ist okay, Mama, ich bin in einer halben
Stunde da“, sagte ich wütend. „Was ist los? Fragte mich Julia etwas traurig. „Meine
Mutter hat mich eben angerufen und hat Stress geschoben, wann ich nach Hause
komme, weil ich eigentlich schon seit 2 Stunden zuhause sein sollte, sagte ich
mit schlechtem Gewissen. „Okay, darf ich Dich nach Hause begleiten?“, fragte Julia
mich und ich spürte die Traurigkeit in ihrer Stimme. „Na klar, ich würde mich
sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher.
„Na klar,
ich würde mich sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher.
Gemeinsam liefen wir nach Hause. „Danke für diesen Tag, Julian. Er war
wunderschön“, sagte Julia glücklich. „Wollen wir uns morgen wieder treffen?“,
ich traute meinen Ohren nicht: Sie wollte mich wieder sehen. „Ja“,sagte ich
rasch, „gerne“. „Okay, bis dann“, sagte Julia, umarmte mich und ging.
Als ich nach
Hause kam, stand meine Mutter bereits wütend in der Tür. „Julian, du erzählst
mir jetzt sofort, warum du dich so spät noch im Park rumtreibst, morgen ist
Schule!“ „Es tut mir ja leid, Mama, sagte ich. Ich hatte eben ein Date mit
einem Mädchen und ich habe die Zeit vergessen. „Mit einem Mädchen?“, fragte sie
empört, „du weisst ganz genau, dass du dich um eine solche Uhrzeit nicht mehr
draußen, und vor allem allein, mit einem fremden Mädchen treffen sollst. Das
habe ich dir jetzt schon so oft gesagt…“ „Aber Mama, ich brauche doch auch mal
meine Privatsphäre, und außerdem kannst du mir es nicht verbieten, mich mit
einem Mädchen zu treffen. Sowas ist absurd. Was ist denn daran so schlimm?“,
fragte ich erschrocken.“Du sollst nicht jetzt schon Vater werden, Julian! Du
kannst ja noch nicht mal genug für dich selbst sorgen.“ Das hatte gesessen. Ich
versuchte meiner Mutter zu erklären, dass ich jetzt noch garkeinen Sex mit
Julia haben wollte, aber sie blieb stur. Ich konnte sie einfach nicht verstehen…
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