Samstag, 31. August 2013

♥-Teil 9:-♥ Julia 

Warum verstand ER mich nicht?, ich hatte einfach große Angst, dass ihm etwas zustoßen könnte, wenn er mit meinem geistig-kranken Ex redet. Ich wollte doch einfach nur sein Bestes. Ich meine, er denkt vielleicht, dass es eine gute Idee ist, mit Max zu reden und er denkt bestimmt auch, dass Max dann aufhört- aber das macht er eh nicht.
Mir kam eine Idee: Warum redete ich nicht selbst mit Max? Genau, das wäre bestimmt die beste Lösung, damit Julian nichts zustößt und dass er beruhigter ist. Ich nahm mein Handy zur Hand und wählte Max‘ Nummer. 

Nachdem das Handy zweimal geklingelt hatte, hob Max ab. „Ja?“, fragte er. „Hier spricht Julia“, sagte ich ängstlich. „Ach, Julia“, sagte er in seiner schmierigen Stimme und mir wurde schlecht. „Ähm ja.., ich wollte fragen, ob wir uns treffen können.“
„Na klar, Süße, mit Dir treffe ich mich immer gerne.“
„Okay“, sagte ich nur. „Komm in einer Stunde zum alten Dorfplatz" und legte auf.

Ich hatte so Angst, dass er mich angrapschen würde oder anderes, aber ich musste da durch. Ich würde so gerne mit jemandem da hin gehen, der mir nahe stand, aber ich wusste nicht, mit wem ich gehen sollte. Mit Julian wollte ich nicht gehen, da ich Angst hatte, dass Max ausrastet, wenn er ihn sehen würde, aber alleine gehen wollte ich auch nicht. Da kam mir eine Idee. Ich griff nach meinem Handy und wählte Lina's Nummer.„Ja?“, hörte ich Lina ins Telefon sagen. „Hi, ich bin’s. Julia.“ 
„Aaah, von dir hör ich ja auch mal wieder was. Wolltest du nicht nach deinem Treffen mit Julian anrufen und mir berichten?“, fragte sie nach.
„Upps, sorry, Süße. Das habe ich voll vergessen.“
„Dann will ich es jetzt aber wissen“, drängelte sie neugierig.
„Das Date mit Julian war total toll. Er war so süß zu mir, wir sind im Park spazieren gegangen und sind uns dabei immer näher gekommen. Seit diesem Tag sind wir zusammen“, erzählte ich aufgeregt.
„Oh mein Gott, Julia. Ich freu‘ mich so für euch 2! Ihr passt so gut zusammen und gebt ein super Paar ab.“ „Danke“, sagte ich glücklich.
„Aber ich habe eigentlich wegen was anderem angerufen“, sagte ich ernst.
„Okay? Was ist denn los?“, fragte sie aufgeregt.
Ich zögerte, weil ich nicht genau wusste, wie ich es ihr sagen sollte, weil ich nicht wollte, dass sie sich so viele Sorgen um mich machte.
„Also“,fing ich an. „Du weißt doch, dass mich Max immer so belästigt hat. Da mir das ziemlich an die Nieren geht, möchte ich mit ihm Tacheles reden, dass er mich endlich in Ruhe lässt. Aber ich habe Angst, dass er mir wieder wehtut oder mir sogar Schlimmeres antut. Deshalb wollte ich fragen, ob du mitkommen könntest.“

„Trefft ihr euch oder wie?“, fragte sie überrascht, aber aus ihrer Stimme war zu hören, dass sie sich große Sorgen machte.
„Ja“, antwortete ich. „Jetzt gleich. Kannst du bitte vorbeikommen?“
„Klar, ich bin in 10 Minuten da“, sagte sie und legte auf. 
Ich war gerade dabei, mich fertig zu machen, als es an der Tür klingelte. Das musste Lina sein, deshalb ging ich (nur in Unterwäsche und einem längeren T-Shirt bekleidet zur Tür). So wollte ich natürlich nicht weggehen, aber Lina war ja schließlich meine beste Freundin und ich hatte kein Problem damit, ihr so gegenüber zu treten. Lächelnd öffnete ich die Tür und breitete meine Arme aus, um Lina zu umarmen. Aber es war nicht Lina, die da vor mir stand.
„Hey Süße, du hast mich bestimmt schon sehnsüchtig erwartet oder?“, sagte Max und grinste mich frech an und mir lief es eiskalt den Rücken hinunter. 
„Max. Zwischen uns ist es aus. Ich wollte lediglich mit dir reden“, erwiderte ich und versuchte ruhig zu bleiben doch mein Herz pochte wie verrückt und ich zitterte wie verrückt. 
„Wirklich nur reden? Warum nicht mehr?“, fragte er verwundert. „Ich weiß doch, wie sehr du auf mich stehst.
„Ich weiß ganz ehrlich nicht, von was du nachts träumst und auf welchem Stand du stehen geblieben bist, Max. Aber wir sind schon lange nicht mehr zusammen, ich liebe Dich nicht mehr. Falls du es vielleicht gemerkt hast: Ich habe einen neuen Freund. Den ich über alles liebe. Lass mich Dir jetzt sagen, was ich Dir zu sagen habe und dann kannst du gehen.“
Ich bemerkte, dass er mich mit seinen dunklen Augen fixierte und ich wusste, was in ihm vorging. „Vergiss es“, sagte ich einfach nur. „Jetzt lass mich anfangen.“
„Also, ich sehe keinen Grund darin, dass du mich immer wieder belästigst, und das geht mir auch ziemlich auf die Nerven. Lass mich einfach in Ruhe. Ich will nichts von dir. Lass mich und meinen Freund einfach in Ruhe glücklich sein und unser Leben leben. Du hast in unserer Beziehung nichts zu verloren“, sagte ich und versuchte ruhig zu bleiben.“

„Du bist doch nur mit dem Typen zusammen, um mich eifersüchtig zu machen, dass ich zurückkomme. Weil du mich noch liebst“, sagte er dreist und ohne zu zögern. Auf einmal klingelte es. „Hoffentlich ist das Lina oder Julian“- betete ich. „Öhm. Es hat gerade geklingelt- ich geh mal aufmachen“, sagte ich und wollte gerade zur Tür gehen, um sie zu öffnen, als mich Max fest am Handgelenk packte. „Auu. Lass mich los, Max!“, schrie ich, so laut ich konnte. „Niemals“, sagte er dreist. „Du gehörst von nun an für immer mir!"“, sagte Max, zog mich an sich heran und küsste mir intensiv auf die Lippen, als Julian plötzlich hinter uns stand und mir fiel ein Stein vom Herzen. „Julian.“- bettelte ich. „Bitte hilf mir, Max dreht gerade wieder durch.“
„Lass sofort deine dreckigen Finger von ihr du Bastard!“, brüllte Julian Max an und riss Max von mir.
„Halt dich da raus du Wixxer! Das geht Dich nichts an!“, konterte Max und scheuerte meinem Freund eine, sodass er nach hinten von der Treppenstufe rutschte und mit dem Kopf auf den harten Stufen knallte. Ich realisierte langsam, dass Julian sich nicht mehr bewegte. Es bildete sich ein riesiger Kloß in meinem Hals, weil ich wusste: Ich war Schuld, dass Julian dies passiert war.
„Schatz? Schatz? Kannst du mich hören?“, sagte ich verzweifelt, in der Hoffnung, dass Julian antworten würde. 

Aber er tat es nicht. „Du bist so ein Arsch, Max!“, schrie ich und war kurz davor, die Kontrolle zu verlieren. Panisch beugte ich mich zu meinem Freund hinunter. „Schatz, Julian. Bitte wache auf. Ich will Dich nicht verlieren“, bettelte ich. Doch Max zog mich von ihm weg. „Was willst du denn mit dem? Der ist voll das Weichei. Siehste ja. Der kann sich ja noch nicht mal wehren.“ „Nimm‘ das zurück!“, fauchte ich ihn an. „Du hast keine Ahnung davon, wie man ein Mädchen behandelt. Julian dagegen schon. Er macht mich tausendmal glücklicher, als du es getan hast.“

Freitag, 30. August 2013

♥-Teil 8:-♥ Julian

Was war denn mit Julia los? Wir hatten so einen schönen Mittag miteinander. Naja, gut. Ich wusste, dass sie sauer auf diese Tussi war, aber meiner Meinung nach reagierte sie etwas über. „Schatz- sag mir bitte, was los ist. Ich merke doch, dass mit dir was nicht stimmt. Deshalb: Bitte lüge mich nicht an. Vertrau mir“, sagte ich und nahm ihre Hand und drückte sie fest.
Ich würde es dir ja gerne sagen“, sagte Julia. „Aber ich habe Angst, dich zu verschrecken und habe Angst, dass du deswegen dann Schluss machst.“
„Bitte, sag es“, sagte Julian und nahm mich in den Arm. "Ich würde nie mit dir Schluss machen."
„Ich wurde…“, fing Julia den ‚Satz an, brach ihn dann aber ab. Geduldig wartete ich darauf, dass sie weitersprach, aber sie tat es nicht. Sie kämpfte darum, nicht gleich wieder los zu weinen, das sah man ihr an und sie wurde ganz blass. Ich machte mir Sorgen um sie und fragte sie behutsam: „Mein Engel, ist alles okay?“
„Ob alles okay ist?“, schrie sie mich aufgebracht an. „Julian, ich wurde vergewaltigt und werde davon seitdem immer verfolgt. Ich kann nicht entspannt aus dem Haus gehen, ohne dass ich Angst haben muss, dass er mich verfolgt und mir das wieder antut.“

„Ich passe auf Dich auf, egal, wie schwer die Lage ist. Ich stehe hinter Dir. Und wenn er dir ein Haar krümmt, bekommt er es mit mir zu tun. Darauf kannst du zählen.“
„Aber ich will nicht, dass du dich da einmischst, weil ich Angst habe, dass er dir wehtut. Du bist mir wichtiger als alles andere und ich könnte es echt nicht ertragen, wenn dir etwas zustoßen würde“, sagte sie traurig. „Mir passiert nichts, ich will dich einfach vor diesem Arsch beschützen. Ich komme damit einfach nicht klar, dass er dir wehtun könnte. Aber wir beide schaffen das zusammen, hast du gehört, Julia?“
„Ja, wir beide schaffen das und mit diesem Satz nahm ich ihre Hand und drückte sie fest.

„Schatz?“, sagte Julia plötzlich. „Es tut mir leid, dass ich dich eben angeschrien habe, ich habe deswegen jetzt voll das schlechte Gewissen. 
„Brauchst du nicht, aber bitte tu das nicht mehr“, sagte ich.
„okay, sorry, Schatz“, sagte sie. „Es kommt nicht mehr vor.“



Da kam mir plötzlich ein Gedanke. „Julia?“, fragte ich meine Freundin. „Soll ich mal mit dem Typen reden? Ich kann es nicht mit ansehen, deine Angst, dass er dir auflauert und ich kann auch mit dem Gedanken nicht leben, dass er dich bedrohen und dir wehtuen könnte. Ich rede Tacheles mit dem und dann hält der sein Maul, das verspreche ich dir.“
„Ich will das nicht. Ich will nicht, dass du alleine zu ihm gehst, wenn will ich mit“, sagte Julia.
„Kommt nicht infrage“, sagte ich ernst.
„Doch!“, erwiderte sie ernst und ging beleidigt weg.

„Man- warum ging die denn jetzt weg?! Verstand sie nicht, dass ich nur ihre Sicherheit wollte? Ich konnte sie einfach nicht verstehen.“

Mittwoch, 28. August 2013

♥-Teil 7:-♥ Julia

Es schmeckte wirklich fantastisch. Eigentlich hatte ich gar nicht gewollt, dass er mein Essen mitbezahlt, aber er hatte ja darauf bestanden. Deshalb ging ich davon aus, dass er es auch wirklich wollte. Trotzdem nahm ich mir vor, das nächste Mal sein Essen mit zu bezahlen, egal was er sagte. Ich war so glücklich, dass ich gar nicht bemerkte, dass gerade ein fremdes Mädchen auf mich und Julian zugelaufen kam.
„Na Süßer, auch alleine hier?“, fragte sie, da sie mich zu ignorieren oder garnicht zu bemerken schien.
„Nein, wie du siehst, nicht“, erwiderte er abweisend ihr gegenüber. „Ich bin mit meiner Freundin hier“ und er nahm meine Hand und drückte sie sanft, um mir zu signalisieren, dass ICH seine Freundin war und er keineswegs interessiert an dieser Schlampe war. „Oooh, sorry, ich habe Dich gar nicht bemerkt, Schätzchen. Du bist so klein und unauffällig.“  „Was willst du denn mit der hässlichen Schlampe, wenn du mich haben kannst?“, fragte sie ihn verführerisch.           


Das war zu viel, ich nahm meine Sachen und rannte so schnell es ging, aus dem Schwimmbad. Ich konnte nicht mehr, die Worte dieses Flittchens hatten mich so stark verletzt, dass ich an meinem Nullpunkt angekommen war. Ich hatte so eine Angst, Julian zu verlieren. Es war nämlich vor ein paar Jahren so. Max (das ist mein Ex), war mit mir gerade mal 3 Monate zusammen. Er war immer total süß zu mir und las mir jeden Wunsch von den Augen ab. Er war immer für mich da, wenn ich Probleme hatte und er war mir gegenüber so zärtlich. Aber das ein Samstagabend das so verändern konnte, hätte ich echt nicht gedacht.

Wir hatten uns an diesem Samstag für 8 Uhr für einen Filmabend bei Max verabredet, weil wir an diesem Abend unser Halbjähriges hatten und unsere Eltern nicht da waren. Ich freute mich auf diesen Abend sehr und hatte mich extra schick, aber auch ein wenig sexy angezogen. Ich weiß noch genau, was ich trug: Meinen neuen, schwarzen Minirock und mein weißes Spitzentop. Als Parfum hatte ich mein Liebligsparfum aufgetragen: By Night von Christina Aguilera, ein schwerer, süß-riechender Duft. Ich denke, das war ein bisschen zu sexy, denn Max ging sehr schnell in die Offensive, er streichelte mir meine Beine und rutschte mit seinen Händen immer mehr in Richtung meines Rockes. Ich hatte  von Anfang an ein komisches Gefühl im Magen, ich weiß nicht, wieso. Auf jeden Fall war er nach sehr kurzer Zeit an meinem Rock angekommen und schob ihn ein Stück nach oben, sodass ich untenrum nur noch meinen Slip trug.
Ich ahnte schon, was er vor hatte und sagte: "Schatz, ich glaube ich weiß, was du vorhast. Und ich liebe Dich wirklich von ganzem Herzen, aber ich bin einfach noch nicht bereit", erwiderte ich. Ich dachte mir: "Julia, Max liebt Dich von ganzem Herzen, er wird es verstehen, wenn du noch warten willst", stattdessen brüllte er mich an: "Du kleine Schlampe ziehst dich jetzt aus, machst jetzt die Beine breit und ich ficke dich durch, verstanden?". "Nein, bitte, ich will noch nicht, vielleicht, wenn du noch 3 Monate wartest...", ich konnte meinen Satz gar nicht fertig beenden, da hatte er schon meinen Slip mit den Fingern zerrissen und war gewaltsam in mich eingedrungen. "Max, bitte hör auf, ich will das nicht!", schrie ich. Doch anstatt dass er aufhörte, gab er mir eine schallende Ohrfeige und machte einfach weiter. Egal, wie oft ich versuchte, ihn abzuwimmeln, es ging einfach nicht. Ich wusste keinen Ausweg mehr. 


Irgendwie gelang es mir dann, seinen Penis aus meiner Scheide herauszuziehen, mich anzuziehen und nach Hause zu rennen. Ich fühle mich so benutzt, schlampig. Ich lief und lief, ich versuchte erst mal meine Gedanken zu ordnen. Ich war so verschreckt und hatte so panische Angst, dass er mich verfolgte und schlagen würde, weil ich weggelaufen war. Ich wusste aber eigentlich gar nicht, wohin ich laufen sollte, ich wollte einfach nur weg. In meinem Kopf kreisten nur noch die diese schrecklichen Erinnerungen, Erinnerungen, die mir das Herz zerbrachen. Warum hatte er das nur getan? Ich war so enttäuscht. Ich wollte mit diesem Jungen mein Leben nicht mehr verbringen. Er war ein Arsch. Aber ich liebte diesen Arsch. Ich wollte ihn aus meinem Kopf verbannen, aber es dauerte sehr lange. Kurz nach dem Ereignis (Vergewaltigung) habe ich dann per SMS Schluss gemacht. Es ist unmöglich, ich weiß, aber ich konnte ihm einfach nicht mehr gegenübertreten und ihm nicht mehr gegenübertreten und in seine verlogenen Augen sehen.

Ich war so in meine Gedanken vertieft, dass ich gar nicht gemerkt hatte, dass Julian mir hinterhergelaufen war. „Julia, Schatz! Bitte warte.“ Nach einigen Minuten hatte er mich eingeholt und stand neben mir. „Was ist denn los, warum bist du weggelaufen?“, fragte mein Freund besorgt. „Nichts,sorry“,sagte ich schuldbewusst. „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich mache mir einfach Sorgen um uns.“
„Um uns?“,fragte er verwirrt. „Wieso das denn?“
„Ich habe Angst, es dir zu sagen“, sagte ich leise und mir liefen Tränen über die Wangen.
„Schatz, du kannst mit mir immer reden. Egal was ist. Ich möchte nur, dass du es weißt“, sagte er.
Ich wusste, dass er ein Recht darauf hatte, über meine Vergangenheit zu erfahren und ich wusste auch, dass es nicht richtig war, ihm diese vorzuenthalten. 

♥-Teil 6:- ♥Julian

Die Zeit mit ihr war so verdammt schön. Ich stand ja schon längere Zeit auf Julia; aber dass ich sie so begehrte, hätte ich echt nicht gedacht. „Wollen wir rutschen gehen?“, fragte mich Julia und riss mich aus meinen Gedanken. „Klar, gerne“, sagte ich, nahm sie bei der Hand und wir gingen gemeinsam zur Rutsche. „Komm, ich setz‘ mich hinter Dich, sodass ich meine Arme um Dich schlingen kann“, sagte ich. „Du bist so verdammt süß, Schatz“, sagte meine Freundin gerührt. „Nicht süßer als du!“, sagte ich lächelnd, und ich stieß sie von hinten an, dass wir losrutschen konnten. Gleich danach umarmte ich sie wieder, um sie weiter wärmen zu können.
Als wir fertig mit rutschen waren, hatte ich großen Hunger. Deshalb fragte ich Julia: „Hast du auch so großen Hunger wie ich, Süße?“ Oh ja, erwiderte sie. Lass uns was essen gehen.“ Und so machten wir uns Hand in Hand auf den Weg zum Kioskstand.

„Was darf ich euch zum Essen bringen?“, fragte uns die freundliche Verkäuferin des Kiosks. „Ich nehme eine Cola und einen Cheeseburger“, sagte ich, was willst du Süße?
„Das gleiche, Liebling.“
„Okay, 2 Cheeseburger und 2 Cola, bitte“, sagte ich.
„Okay, das macht dann 7 Euro“, erwiderte die Verkäuferin.
Julia wollte gerade ihren Geldbeutel zücken, um zu bezahlen, da sagte ich zu ihr: „Lass sein, ich bezahle für Dich mit.“
Glücklich lächelte sie mich an und bedankte sich mit einem Kuss. Nachdem ich für uns beide bezahlt hatte, gingen wir zu unserer Decke und stellte unser Essen ab.
„Guten Appetit, Schatz.“
„Danke, dir auch und danke, dass du mein Essen mitbezahlt hast“, erwiderte Julia und gab mir als Dank einen intensiven Kuss auf die Lippen. Wir waren so vertieft in unseren Kuss, dass wir unser Essen völlig vergaßen. Da fiel es mir wieder ein.

„Schatz“, lachte ich. „Ich liebe es, Dich zu küssen, aber unser Essen wird kalt. Verschieben wir das auf nach dem Essen.“ „Okay, abgemacht“, sagte sie lächelnd und wir widmeten uns unserem Essen. 

„Schmeckt’s dir?“, fragte ich sie.
„Oh ja, es schmeckt hervorragend und dir?“, fragte sie mich interessiert.
„Wenn’s meinem Schatz schmeckt, schmeckt’s mir auch“, sagte ich und lächelte sie an.
„Wie süß du bist, das freut mich, wenn’s dir auch schmeckt. 

Dienstag, 27. August 2013

♥-Teil 5- ♥ Julia

Ich war so verdammt glücklich. Ich meine, ich hatte immer davon geträumt, mit Julian zusammen zu kommen- aber dass das wirklich mal Realität wird- hätte ich echt nicht gedacht. Überglücklich sah ich meinem Freund in die Augen. Er war so wunderschön. Seine tiefblauen Augen, die mich unter seinen schwarzen, langen Wimpern hervor anschauten, verschlugen mir die Sprache. Wie hatte ich einen solch attraktiven Jungen nur verdient?
„Schatz?“, fragte Julian mich, als wir an einem schönen, schattigen Plätzchen angekommen waren, „wollen wir uns hier hinlegen“? „Oh ja, gerne, Liebling. Dieses Plätzchen ist wunderschön.“ Und so breitete Julian seine Decke aus und legte sich auf diese. „Komm, Süße, du kannst dich an mich kuscheln“, erwiderte er. Das ließ ich mir nicht 2 mal sagen. Lächelnd gesellte ich mich zu meinem Freund auf die Decke, welcher schützend seine Arme um meinen Körper legte. Während ich so nah an ihm lag, genoss ich seine Wärme und atmete seinen wundervollen Geruch ein. Er roch so gut nach Aftershave und Julian. An diesen Geruch könnte ich mich gewöhnen. Ich lächelte glücklich. Ach ja, er war mein Freund. „Über was denkst du nach, Schatz?“, fragte Julian mich. „Über uns.“, sagte ich glücklich und lächelte. „Und diese Vorstellung ist wunderschön.“ „Ich weiß“, sagte Julian und küsste mich zärtlich. 
„Wollen wir ins Wasser gehen?“, fragte mich Julian. „Ja, gerne“, sagte ich, nahm ihn bei der Hand und wir gingen gemeinsam ins Wasser. „Kleine Abkühlung gefällig?“, fragte Julian mich und grinste. Ich konnte gar nicht richtig antworten, da hatte er mich auch schon ins Wasser geschubst. „Brrr. Ist das kalt“, sagte ich zitternd, als ich mich wieder bibbernd an den Beckenrand gesetzt hatte, musste aber auch lachen, weil Julian mich so frech angrinste. „Du bist fies, Schatz“, sagte ich gespielt traurig. „Was sich liebt, das neckt sich“, sagte er und stubste mich in die Seite. „Komm, wir gehen schwimmen“, sagte ich lachend, ließ ihn aber voran gehen und schubste ihn schwungvoll ins Wasser. „Rache ist süß, haha“, sagte ich. „Verdammt süß“, stimmte mir Julian zu. 
♥-Teil 4- ♥ Julian
Gleich müsste ich eigentlich da sein. Ja, da war Julia’s Haus. Das blaue Haus mit der großen, weißen Tür. Ich ging durch das keine, blaue Gartentor und klingelte an ihrer Tür. Kurze Zeit später wurde sie geöffnet und Julia lächelte mich freundlich an.
„Hi, danke, dass du gekommen bist“, sagte sie fröhlich.
„Mach ich doch gerne“, antwortete ich.
„Wirklich?“, fragte sie unsicher.
„Na klar, würde ich dich nicht mögen, würde ich auch nicht kommen“, erwiderte ich ihr.
„Wie süß du bist, danke“, antwortete sie meines Erachtens nach erleichtert. „Wollen wir los?“
„Na klar, auf geht’s!“
Und so machten wir uns auf den Weg zum Schwimmbad. Ich versuchte ihr einige Signale zu senden: streifte „unauffällig“ ihre Hand oder sah sie sehr eindringlich an. Ab und zu streifte ich mir auch durch die Haare. Ich merkte, dass sie sehr schüchtern war, aber sie reagierte auf meine Zeichen, das machte mir mehr Hoffnung.
„Komm schon, Julian, du musst es ihr sagen, jetzt oder nie, du weißt nicht, ob du sie nochmal triffst..“, sagte ich zu mir selbst und so nahm ich mir ein Herz und fing an. „Julia, bitte hör‘ mir zu, ich finde Dich schon immer toll. Du bist ein wunderschönes Mädchen mit einem Charakter, der goldwert ist. Ich habe mich in Dich verliebt..“
Julia guckte mich einen Moment an, dann lächelte sie überglücklich. Sie ging langsam auf mich zu, legte ihre Arme an meine Hüften, näherte ihren Kopf langsam meinem Mund und presste ihre Lippen auf meine.
„Ich liebe Dich auch, Julian“, sagte sie glücklich. „Von ganzem Herzen.“ 
"Wollen wir reingehen?", fragte Julia mich und riss mich so aus meinen Gedanken. "Ja, gerne, mein Schatz", sagte ich, wir bezahlten (ich bezahlte für sie mit) und wir gingen Hand in Hand ins Schwimmbad. 


Montag, 26. August 2013

♥-Teil 3- ♥ Julia

„Was war das denn eben? Zuerst verstehen wir uns total gut und dann muss er auf einmal nach Hause..Habe ich ihn gelangweilt und er wollte einfach nur höflich sein?“ Ich überlegte stundenlang, aber ich kam auf keine vernünftige Erklärung. Deshalb beschloss ich, ihn anzurufen. Deshalb griff ich nach meinem Handy und wählte seine Nummer. Nachdem es 3 Mal geklingelt hatte, ging Julian an sein Handy.
„Hallo?“- hörte ich ihn sagen.
„Hey, hier ist Julia“-erwiderte ich. „Wie geht’s dir?“
„Passt schon und bei dir?“, erwiderte er.
„Genauso. Ich wollte Dich fragen, warum du gerade so schnell weg musstest“, sagte sie.
„Ach meine Mutter hat angerufen und gesagt, dass ich nach Hause kommen soll, weil es schon so spät ist. Sie ist ziemlich streng weisst du, bitte glaube mir, es hat nichts mit Dir zu tun..“, erwiderte er und mir fiel ein Stein vom Herzen.
„Ist schon okay. Hast du vielleicht Lust, morgen mit mir ins Schwimmbad zu gehen?“, fragte ich ihn, um zu testen, ob er wirklich Lust auf mich hatte.
„Na klar, ich hole Dich dann um 14 Uhr bei Dir zu Hause ab, bis dann.“ 
Ich war so erleichtert. Er wollte sich weiterhin mit mir treffen. Dieser Gedanke ließ mein Herz höher schlagen. Da fiel mir plötzlich ein, dass ich schon total seit 1 Woche nicht mehr mit meiner besten Freundin Lina  über Julian und die Neuigkeiten gesprochen hatte. Deshalb rief ich sie an..
„Ja?“, hörte ich Lina verwundert ins Telefon sagen.
„Ja, hi, ich bin’s Julia.“
„Ah, hey, Süße, wie geht’s dir? Was gibt’s Neues?“
„Ich hatte gestern mit Julian ein Date im Park.“, erzählte ich ihr glücklich.
„Uuund? Wie war’s?, fragte sie neugierig und ich hörte, wie sie sich für mich freute.
„Es war wunderschön, wir haben uns total gut verstanden und er hat auch ein bisschen mit mir geflirtet“, erwiderte ich. „Aber auf einmal hat er einen Anruf bekommen, der anscheinend von seiner Mutter war, weil er musste dann nach Hause“, erzählte ich ihr etwas traurig.
„Oh, okay. Das tut mir leid für Dich. Aber er meldet sich bestimmt wieder, weil er Dich wiedersehen will, wenn ihr euch so gut verstanden habt“, versuchte sie mich aufzumuntern.
„Hat er ja schon, er kommt heute um 14 Uhr und holt mich ab“, sagte ich glücklich.
„Das ist ja schon in einer Stunde… naja dann lege ich mal auf, dass du dich fertig machen kannst. Viel Glück."
„Danke, Süße, ich ruf dich nachher an und sag dir, wie es war, okay?“

„Ja, bis dann, viel Spaß“ 
Mit einem Blick auf die Uhr fiel mir auf, dass es schon 13 Uhr war. Schnell zog ich mir meine beige Hotpants und mein schwarzes Spitzentop, packte meine Schwimmtasche und wartete auf Julian, der gleich kommen würde, um mich zuhause abzuholen. 

Sonntag, 25. August 2013

♥-Teil 2- ♥ Julian

Ich genoss die Zeit mit ihr sehr. Auch, wenn sie meistens nur sehr schüchtern neben mir lief und sich nicht großartig traute, mit mir ein Gespräch anzufangen, war das Treffen sehr schön. Deshalb ergriff ich die Initiative und fragte sie: „Was machst du eigentlich gerne in deiner Freizeit?“ Daraufhin sprachen wir gemeinsam über unsere Hobbys und Interessen, aber auch über unseren Freundeskreis. Nachdem ich merkte, dass sie ein wenig aufgetaut war, fragte ich sie: „ Wäre es für dich in Ordnung, wenn ich deine Hand nehme?“. „Ja!“, sagte Julia glücklich und ich sah dieses kleine Funkeln in ihren Augen, als meine Hand ihre Hand umschloss. Gemeinsam liefen wir so durch den Park. Als wir an einem kleinen Fluss angekommen waren, legten wir uns nebeneinander und starten gen Himmel. Als ich merkte, dass es kälter wurde und Julia anfing, zu frieren, fragte ich sie: „ Ist dir kalt?“.“Ja, entgegnete sie schüchtern.“ „Komm,kuschel dich an mich, ich wärme Dich, sagte ich zu ihr, um ihr die Schüchternheit etwas zu nehmen. Daraufhin kuschelte sie sich vorsichtig an mich und schloss für einen Moment die Augen und ich träumte vor mich hin. Einige Male ertappte ich mich selbst dabei, wie ich ihr gedankenverloren durchs Haar streichelte und ihre Kopfhaut massierte. Doch ihr schien es zu gefallen. „Gefällt dir das?“ fragte ich sie vorsichtig. „Oh ja, mach bitte weiter, ich liebe Massagen“, erwiderte sie. Daraufhin massierte ich sie weiter. Kurz darauf klingelte mein Handy und ich nahm ab. „Julian, wo bist du, verdammt nochmal?“, hörte ich meine Mutter in den Hörer schreien.

„Du solltest schon seit 2 Stunden zuhause sein.“ Tut mir leid, Mama, ich bin gerade unterwegs im Park und habe die Zeit vergessen. „Du kommst jetzt sofort nach Hause sonst gibt’s Stress!“. „Ja, ist okay, Mama, ich bin in einer halben Stunde da“, sagte ich wütend. „Was ist los? Fragte mich Julia etwas traurig. „Meine Mutter hat mich eben angerufen und hat Stress geschoben, wann ich nach Hause komme, weil ich eigentlich schon seit 2 Stunden zuhause sein sollte, sagte ich mit schlechtem Gewissen. „Okay, darf ich Dich nach Hause begleiten?“, fragte Julia mich und ich spürte die Traurigkeit in ihrer Stimme. „Na klar, ich würde mich sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher. 

„Na klar, ich würde mich sehr freuen, sagte ich und wurde wieder etwas glücklicher. Gemeinsam liefen wir nach Hause. „Danke für diesen Tag, Julian. Er war wunderschön“, sagte Julia glücklich. „Wollen wir uns morgen wieder treffen?“, ich traute meinen Ohren nicht: Sie wollte mich wieder sehen. „Ja“,sagte ich rasch, „gerne“. „Okay, bis dann“, sagte Julia, umarmte mich und ging. 


Als ich nach Hause kam, stand meine Mutter bereits wütend in der Tür. „Julian, du erzählst mir jetzt sofort, warum du dich so spät noch im Park rumtreibst, morgen ist Schule!“ „Es tut mir ja leid, Mama, sagte ich. Ich hatte eben ein Date mit einem Mädchen und ich habe die Zeit vergessen. „Mit einem Mädchen?“, fragte sie empört, „du weisst ganz genau, dass du dich um eine solche Uhrzeit nicht mehr draußen, und vor allem allein, mit einem fremden Mädchen treffen sollst. Das habe ich dir jetzt schon so oft gesagt…“ „Aber Mama, ich brauche doch auch mal meine Privatsphäre, und außerdem kannst du mir es nicht verbieten, mich mit einem Mädchen zu treffen. Sowas ist absurd. Was ist denn daran so schlimm?“, fragte ich erschrocken.“Du sollst nicht jetzt schon Vater werden, Julian! Du kannst ja noch nicht mal genug für dich selbst sorgen.“ Das hatte gesessen. Ich versuchte meiner Mutter zu erklären, dass ich jetzt noch garkeinen Sex mit Julia haben wollte, aber sie blieb stur. Ich konnte sie einfach nicht verstehen… 



Montag, 19. August 2013

♥-Teil 1- ♥  Julia

Es war der Wecker, der mich aus meinem Schlaf erwachen ließ. Müde streckte ich mich und machte mich hastig fertig für die Schule. Heute war der große Tag- ich würde meinem Schwarm Julian endlich meine Liebe gestehen. Als ich in der Schule ankam, saß er bereits an seinem Platz, und als ich in ihn sah, verlor ich mich mal wieder in mir selbst. „Julia?“, sagte meine Lehrerin plötzlich, „setzt du dich bitte hin, ich möchte mit meinem Unterricht beginnen.“ „Aber natürlich, entschuldigen Sie bitte“, sagte ich beschämt und setzte mich auf meinen Platz und der Unterricht begann. Ich war jedoch total von Julian abgelenkt und konnte dem Unterricht gar nicht richtig folgen. In Gedanken malte ich mir aus, wie unser Gespräch denn ablaufen würde und wie er reagieren würde. Liebte er mich auch? Oder eine andere?- Ach, komm schon, Julia, sagte ich zu mir selbst, so ein hübscher Junge will bestimmt nichts von so einer hässlichen Tussi, wie von dir. Viel zu schnell ging der Schultag rum und die entscheidende Zeit war gekommen. Schnell und nervös packte ich meine Sachen zusammen, um Julian vor dem Gebäude abzufangen, doch ich war so in Gedanken, dass mir meine gesamten Schulsachen auf den Boden fielen. Plötzlich hörte ich eine vertraute Stimme hinter mir. „Julia, soll ich dir vielleicht helfen?“- es war die Stimme von Julian. Ähm, ja das wäre sehr nett von dir, sagte ich schüchtern und blickte auf den Boden. „Natürlich mach ich das“, erwiderte er, und mein Herz fing stark zu pochen an, vor Aufregung. Gemeinsam räumten wir die Sachen in meine Tasche, wobei sich unsere Hände immer mal wieder streiften. Mein Bauch kribbelte wie verrückt und Julian sah mir tief in die Augen. Ach komm schon Julia, das ist Zufall, er will nur nett sein und dir helfen, das ist alles. Als wir fertig waren, bedankte ich mich bei ihm und wir liefen gemeinsam aus dem Gebäude. 


Auf dem Nachhauseweg konnte ich nicht mehr aufhören zu lächeln. Ich war so überrascht, dass Julian so hilfsbereit mir gegenüber gewesen war. „So schlimm kann er dich also gar nicht finden“- jubelte mir mein Unterbewusstsein zu. „Julia!“, rief plötzlich eine vertraute Stimme und riss mich aus meinen Gedanken. Ich drehte mich um und erblickte Julian hinter mir. „ja?“, fragte ich verwundert. „Ich wollte Dich fragen, ob du dich heute mit mir treffen willst. „Gerne“, antwortete ich glücklich, „Um wie viel Uhr könntest du denn?“. „So
um halb 3 im Park?“ fragte er unsicher. „Ok, einverstanden, bis dann.“ Schnell lief ich nach Hause und machte mich fertig. Ich schminkte mich dezent und zog mir ein weißes Blümchenkleid und beige Ballerinas an. Anschließend trug ich mir mein Lieblingsparfum auf und ging aus dem Haus. Im Kopf ging ich nochmal die Worte durch, die ich zu Julian sagen wollte. „Julian, ich muss dir etwas gestehen. Ich finde dich schon immer toll und finde deine Art einfach toll. Ich glaube, ich habe mich in Dich verliebt.“ Ich war so in meine Gedanken vertieft, dass ich gar nicht bemerkte, dass ich schon da war.

„Hi, danke, dass du gekommen bist“, hörte ich Julian sagen. „Ich muss mich für deine Einladung bedanken“, erwiderte ich. „Ach Quatsch“- sagte Julian, „was wollen wir machen, auf was hättest du Lust?“. „Mhm, ich fände es cool, wenn wir hier im Park spazieren gehen könnten, natürlich nur, wenn du Lust hast, erwiderte ich. Julian stimmte begeistert zu und wir machten uns auf den Weg zum Park.