Dienstag, 8. Oktober 2013

-Teil 18: Julia-

Hatte ich wirklich richtig gehört? Julian wollte mit mir tatsächlich zu dem Ball gehen? Mein Herz schlug wie verrückt. Überglücklich und erleichtert zugleich. „Danke“, sagte ich nur. Mehr brachte ich nicht heraus. Ich hatte wirklich gedacht, dass er schon eine Verabredung für den Ball gehabt hätte. Überglücklich nahm ich seine Hand und drückte sie fest.
„Ich liebe dich über alles, mein Schatz!“, sagte ich zu Julian und küsste ihn so intensiv es ging. Dieser erwiderte meinen Kuss und wir vergasen mal wieder die Zeit. Ich weiß nicht, wie lange wir jetzt draußen vor dem Laden gestanden hatten, aber es waren mindestens 30 Minuten gewesen, denn der Laden schloss jetzt. Auf einmal fing mein Bauch laut a zu knurren.
„Hast du Hunger, Julia?“, fragte mich mein Freund.
„Ja, schon ein bisschen“, erwiderte ich. „Können wir etwas essen gehen?“, fragte ich ihn.
„Sicher“, sagte er. „Worauf hast du Lust?“
„Ich hätte voll Lust auf was von unserem neuen Chinesen. Lina hat mir erzählt, dass das Essen da total gut sein soll“, schlug ich vor und mein Freund stimmte mir zu. 

Als wir fertig mit essen waren, verabschiedeten wir uns voneinander und wir gingen getrennt nach Hause. Da fiel mir plötzlich ein, dass Alex noch bei Lina war. Da ich sehr neugierig war, was mit den beiden jetzt war, beschloss ich, nochmal bei meiner Freundin vorbeizuschauen. Und somit machte ich mich auf den Weg zu Lina. Als ich bei Lina angekommen war, klingelte ich an ihrer Haustür und wartete, bis mir jemand die Tür öffnete. Einige Minuten später öffnete mir Lina lächelnd die Tür.
„Hey, Süße“, sagte ich. „Kann ich reinkommen?“
„Klar“, sagte sie und nahm mir meine Jacke ab. „Lass uns in mein Zimmer gehen okay?“
„Gerne“, erwiderte ich. Gemeinsam gingen wir in ihr Zimmer und ich musste lächeln, als ich wahrnahm, wer da auf dem Bett meiner Freundin saß.

„Hey“, hörte ich Alex sagen.
„Hey“, sagte ich. „Na wie geht’s euch 2?“
„Bestens und dir?“, sagten Alex und meine beste Freundin wie aus einem Munde.
„Wie läuft’s mit Julian?“, fragte mich Alex.
„Es ist einfach perfekt“, sagte ich. Mehr konnte ich dazu einfach nicht sagen.
„Das ist doch schön“, sagte Alex und Julia legte ihren Kopf auf seine Brust, woraufhin er seinen Arm um sie legte. 
„Habt ihr Lust, heute nochmal ins Schwimmbad zu gehen?“, fragte ich meine Freundin und Alex. „Ich wollte meinem Freund eigentlich vorschlagen, dass wir zu zweit gehen aber zu viert ist es ja eigentlich viel cooler.“
„Klar. Warum nicht?“, sagte Lina und zwinkerte mir zu.
„Okay, dann sage ich Julian Bescheid und wir holen euch dann so in 2 Stunden ab. Okay?“
„Einverstanden, sagte Alex und verwebte seine Finger mit den Fingern Linas.

Hastig ging ich nach Hause und packte ich meine Tasche und wenig später  klingelte es dann auch schon an der Tür. 
Als ich die Tür öffnete, stand mein wunderschöner Freund vor mir. Er trug ein weißes Achselshirt und seine blaue Schwimmhose. Er sah einfach perfekt aus.
„Hi“, sagte ich und begrüßte ihn mit einem Kuss.
„Hey, meine Süße. „Bist du fertig?“
„Ich wollte eigentlich noch meinen Bikini zurechtlegen und ihn schon drunter ziehen“, sagte ich. „Willst du mit hoch kommen und mit mir einen aussuchen?“
„Gerne“, erwiderte er, nahm meine Hand und zog mich in mein Zimmer. Als er meinen Schrank öffnete, fiel ihm sofort mein beiger Bikini mit den Paietten in die Hände.  
„Ich bin dafür, dass du den anziehst“, sagte mein Freund und reichte ihn mir.
„Alles klar“, sagte ich und zog meinen Bikini an. Kurz darauf machten wir uns auf den Weg, um meine beste Freundin und ihren Freund abzuholen.
Als wir angekommen waren, warteten Lina und Alex bereits auf uns. 
„Hey, ihr beiden“, sagte ich und umarmte meine beste Freundin und schließlich auch Alex.
„Bevor wir gehen, wollten wir euch gerne noch etwas sagen..“, fing Alex an und nahm Lina’s Hand. Julian und ich schauten uns an und lächelten. Denn wir hatten immer schon das Gefühl gehabt, dass Lina und Alex mehr füreinander empfunden hatten, als Freundschaft. „Wir freuen uns so sehr für euch“, sagte ich und mein Freund stimmte  mir lächelnd zu.
„Wollen wir los?“, fragte ich.
„Klar“, sagten Lina und Alex wie aus einem Munde. Alex nahm vorsichtig Lina’s Hand und ich die meines Freundes und so schlenderten wir los zum Schwimmbad. 


Als wir angekommen waren, warteten Lina und Alex bereits auf uns.
„Hey, ihr beiden“, sagte ich und umarmte meine beste Freundin und schließlich auch Alex.
„Bevor wir gehen, wollten wir euch gerne noch etwas sagen..“, fing Alex an und nahm Lina’s Hand. Julian und ich schauten uns an und lächelten. Denn wir hatten immer schon das Gefühl gehabt, dass Lina und Alex mehr füreinander empfunden hatten, als Freundschaft. „Wir freuen uns so sehr für euch“, sagte ich und mein Freund stimmte  mir lächelnd zu.
„Wollen wir los?“, fragte ich.
„Klar“, sagten Lina und Alex wie aus einem Munde. Alex nahm vorsichtig Lina’s Hand und ich die meines Freundes und so schlenderten wir los zum Schwimmbad.
Als wir angekommen waren, bezahlten wir den Eintritt und gingen alle 4 glücklich in’s Schwimmbad und suchten uns einen schönen Platz auf der Wiese, an dem wir uns gemütlich hinlegen konnten. Wir spannten die Decke aus und mein Freund legte sich auf die Decke und signalisierte mir mit einer Handbewegung, dass ich mich zu ihm legen sollte. Das tat ich sofort, lächelnd legte ich mich zu ihm und kuschelte mich an seinen warmen, muskulösen Körper. Ich kann garnicht beschreiben, wie viel Sicherheit mir dieser Junge gibt und wie geborgen ich mich bei ihm fühle.
„Schatz?“, fragte er mich auf einmal. Da ich gerade dabei gewesen war, einzuschlafen, schreckte ich auf.
„Alles okay?“, fragte er mich verwirrt und strich mir mit seiner Hand eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Klar, ich habe mich eben nur etwas erschreckt, weil ich gerade in Gedanken war. Alles ist gut“, versicherte ich ihm.
„An was hast du denn genau gedacht?“, fragte er mich und schaute mir tief in die Augen. 

Sonntag, 6. Oktober 2013

Teil 17: -Julian-

Kurze Zeit später war ich damit fertig, das Essen vorzubereiten und brachte es hoch in mein Zimmer. Meine wunderschöne Freundin war immer noch in meinem Bett und als sie mich sah, stand sie auf, um mir das Tablett abzunehmen. Doch ich gab ihr zu verstehen, dass ich das auch alleine schaffen würde. Ich wollte sie heute einfach nur mal verwöhnen. Ich hatte ihr extra ihr Lieblingsessen gemacht- Nutellatoast, Schoko Pops und Kakao. „Danke, mein Schatz“, sagte sie und nahm mir das Tablett aus den Händen. „Das sieht echt total lecker aus. Woher weißt du, was mein Lieblingsessen ist?“, fragte sie mich erstaunt. Doch ich lächelte sie einfach nur an. „Lass es dir schmecken“, sagte ich liebevoll und begann, meine Freundin mit den Schoko-Pops zu füttern. Sie lehnte sich vorsichtig an mich und ließ es sich schmecken. 
„Schmeckts dir gut?“, fragte ich sie.
„Perfekt, danke Schatz“, sagte sie überglücklich.
„Wollen wir uns heute eigentlich noch einen schönen Tag machen?“, fragte ich sie.
„Gerne. An was hättest du denn gedacht, was wir machen könnten?“; fragte sie mich.
„Das ist mir eigentlich egal, hauptsache du bist bei mir“, erwiderte ich und ich meinte es ernst. Denn ich wollte sie nach unserer schönen Zeit nicht gehen lassen.
„Wollen wir uns jetzt vielleicht fertig machen, etwas durch die Stadt schlendern und später in der Stadt was zu Mittag essen gehen?“, schlug sie vor. Ich fand diese Idee super und stimmte zu.
Wir aßen gemütlich unser Frühstück fertig, zogen uns an und machten uns auf den Weg in die Stadt. Da fiel meiner Freundin ein, dass sie noch ein Kleid brauchte. Also suchten wir gemeinsam nach dem perfekten Kleid für meine Freundin. Nach einiger Zeit wurde ich fündig, ich hatte in der Glasscheibe eines Ladens namens „New Look“ ein wunderschönes, beiges Kleid gefunden. In meinen Augen war es perfekt auf Julia abgestimmt.
„Schatz? Ich habe ein wunderschönes Kleid für dich gefunden“, erwiderte ich.
„Lass sehen!“, rief sie mir glücklich aus ihrer Kabine zu. Ich suchte ihr ihre Größe raus und brachte ihr das Kleid in die Kabine. Als sie es anhatte, trat sie aus der Kabine und fragte mich: „Und? Wie findest du es?“
Ich war sprachlos. Es war wunderschön. Dieses Kleid war perfekt auf sie abgestimmt.
„Du bist wunderschön“, sagte ich und sah sie an und bemerkte, dass sie vor Erstaunen ihren Mund geöffnet hatte.
„Wunderschön?“, fragte sie mich verwundert. „Meinst du das ernst?“
„Ja, meine Süße. Du siehst aus wie eine Prinzessin. Wie MEINE Prinzessin.
Nachdem sich meine Freundin auch selbst von dem Kleid überzeugt hatte, gingen wir an die Kasse, um zu bezahlen. Als sie ihre Geldbüchse zückte, sagte ich zu ihr: „Lass sein, Schatz. Ich bezahle für dich.
„Quatsch, brauchst du nicht, das ist doch viel zu teuer“, erwiderte sie.
„Mach dir darüber keine Gedanken“, sagte ich und bezahlte das Kleid an der Kasse.


Als wir draußen waren, bedankte sie sich bei mir. „Weisst du eigentlich schon, wann du dieses Traumkleid anziehen willst?“, fragte ich sie etwas schüchtern und hoffte darauf, dass sie es sich für den Schulball gekauft hatte. Julia hielt einige Zeit inne und überlegte. Dann sagte sie auf einmal: „Schatz? Du weißt doch, dass ich jetzt in der 10. Klasse bin und in 2 Wochen unser Abschlussball stattfindet. Ich habe mir das Kleid bezüglich des Abschlussballes gekauft und wollte dich fragen, ob du mit mir gemeinsam zu dem Ball gehen willst.“


„Natürlich, meine Süße. Ist mir eine Ehre mit der schönsten Frau der Welt auszugehen“, sagte ich und küsste sie.

Freitag, 4. Oktober 2013

Teil 16: -Julia-

Als wir wieder bei Julian zuhause waren, war es schon sehr spät. Deshalb beschlossen wir, uns fertig zu machen und zu Bett zu gehen, also Julian und ich, da Alex und Lina jetzt gehen wollten, denn ich und mein Freund wollten uns noch einen schönen Abend zu zweit machen.
„Shiiit“, sagte Lina auf einmal. 
Verwirrt schauten wir sie alle an. „Was ist denn los, Süße?“, fragte ich sie besorgt.
„Ich habe meinen Schlüssel zuhause liegen lassen und meine Eltern sind nicht da. Und ich will euch euren gemeinsamen Abend auch nicht nehmen. Ich meine, du und Julian seid noch nicht so lange zusammen und ich will euch eure gemeinsame Zweisamkeit gönnen und nicht dazwischen funken“, erwiderte sie.
Ehe ich antworten konnte, sagte Alex: „Lina, du kannst bei mir schlafen, wenn du möchtest.“ Und ich musste grinsen. Es war einfach ein Reflex, ich konnte mich einfach nicht zurückhalten. Aber ich hatte mir an diesem Abend eine neue Meinung über Alex und Lina gebildet, denn ich glaubte, dass sie mehr füreinander empfanden, oder zumindest Interesse aneinander hatten.
„Gerne“, erwiderte Lina. „Aber nur, wenn das für dich auch okay ist“, sagte sie und errötete etwas, als sie dies sagte. Man sah ihr ihre Überraschung und Unsicherheit zu 100 Prozent an, naja zumindest ich. Aber ich war ja schließlich auch ihre beste Freundin.
„Klar, warum sollte das nicht okay sein?“, fragte Alex. „Und du kannst auch gerne Schlafsachen von mir haben, weil du ja jetzt keine dabei hast. Abgemacht?“, fragte er Lina.
Man sah ihr an, dass sie glücklich, aber auch etwas überrumpelt zu gleich war. „Okay.“, sagte sie nur mit einem nicht zu übersehbaren Lächeln im Gesicht.
„Schatz?“, fragte ich ihn und mich übertraf langsam die Müdigkeit. „Wollen wir schlafen gehen, ich bin total müde.“
„Klar, ich bin auch kaputt. Lass uns schlafen gehen. Komm“, sagte er, nahm mich bei der Hand und führte mich zu seinem Kleiderschrank. „Du kannst dir eines meiner T-Shirts aussuchen“, sagte er zu mir und somit nahm ich mir das, was oben auf dem Stapel lag, heraus. Als ich es angezogen hatte, zog mir sofort dieser himmlische Duft meines Freundes in die Nase.
„Schatz, du riechst so gut“, sagte ich zu ihm und küsste ihn.
„Nicht besser als du“, sagte er und lächelte mich an. Dieser Junge war einfach perfekt. Perfekt für mich.
„Komm. Lass uns schlafen gehen“, sagte er und somit legten wir uns in sein warmes, gemütliches Bett. 

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, fiel mir direkt auf, dass ich 1 neue Nachricht hatte. Als ich sie öffnete, stellte ich fest, dass sie von meiner besten Freundin war.

Hey Julia!
Wie geht’s dir? Der Abend mit Alex war noch wunderschön. Wir sind uns dabei bereits sehr nah gekommen und haben uns auf Anhieb gut verstanden. Wir haben noch beschlossen, einen Spaziergang zu machen und er hat darauf bestanden, dass ich seine Jacke anziehe, da er meinte, dass meine zu dünn wäre. Als wir nach Hause kamen, haben wir noch etwas gequatscht und sind dann schlafen gegangen. (Da es sehr kalt war,  haben wir gemeinsam in einem Bett geschlafen, die Nacht war sehr heiß..)
Liebe Grüße, ich drücke dich ganz fest- Lina
, las ich


Verwirrt las ich die Nachricht noch einmal durch. „Die Nacht war sehr heiß.“, hatte Lina geschrieben. Wie meinte sie das? Meinte sie das Klima oder war zwischen den beiden mehr passiert? Plötzlich wachte mein Freund neben mir auf.
„Schönen guten Morgen, mein Engel“, sagte er und küsste mich. Ich legte mein Handy zur Seite und begrüßte ihn ebenfalls.
Ich hatte nicht mehr länger Zeit, um über Lina’s Nachricht nachzudenken, denn ich war schon wieder vollkommen mit meinem Freund beschäftigt, der seinen Arm liebevoll um mich geschlungen hatte und mich liebevoll auf meine Lippen küsste. Dieser Mann war einfach ein Traum. MEIN Traum.
Aber er hatte gemerkt, dass ich über irgendwas nachdachte.
„Schatz?“, fragte er mich. „Ist alles okay bei dir?“
„Klar, alles gut. Wie geht’s dir?“, fragte ich ihn.
„Mir geht es auch gut, aber das hängt natürlich an dir“, sagte er und lächelte mich an.
„Hast du Hunger?“, fragte mich mein Freund.
„Und wie“, gab ich zurück. „Komm, lass uns was essen gehen“, schlug ich ihm vor.
„Nein“, sagte er nur.
Perplex sah ich ihn an. „Wie?“, fragte ich ihn.
„Ich bring dir das Essen hoch, lass uns hier im Bett essen“, erwiderte er.
„Okay, abgemacht“, sagte ich und blickte ihm hinterher, als er aus der Tür verschwand.

Einige Minuten später musste ich wieder an Lina denken. Ich war so neugierig. Ich musste ständig an sie und Alex denken. Was war letzte Nacht zwischen den beiden passiert? Waren sie ein Paar? Oder hatten sie nur mit einander geschlafen? Oder.. oder? Ich konnte es mir nicht erklären und deshalb beschloss ich einfach, sie persönlich zu fragen. Ich meine, sie war meine beste Freundin und sie würde mir sicher die Wahrheit sagen.